Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 11 (1.11.1860) 1. Hälfte
- Date
- 1860-11-01
- Page
- Seite 578 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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— 578 und die darauf folgende Friedensidee in ihrer überschwenglichen Fülle läßt sich wol nichts Anderes sagen, als was sich darin umfassend und wohlthätig von selbst zu erkennen gibt, und durch viele Worte nur verwässert werde» müßte*). Beiträge zur " ' "" Sprachforschung und MerthulnsKunde**). Von Rabbiner Leop. Eisler. .אסטולי.106 Nach Mussafia: griechisch. Es ist nämlich dtyly, lateinisch Stela Säule mit א׳ prostheticum. Landau indeß liest mit R. Nathan "אפישטולי" (miörolrt, latein. Epistola), was wol in den angeführten Midraschim einen passenden Sinn gibt; unstreitig jedoch ist in der von den Tosafoth z. Sota 35, b. zitirten Talmud Jeruschalmi Stelle Muffafia's Leseart die einzig richtige, indem daselbst "אסטליות", ausdrücklich unter ״ג' מיני אבני□״ genannt find, was also nichts Anderes als der Plural von dtyXy mit hebräischer Feminalform sein kann. Auch in dem bei Jonathan z. 2. Reg. 11, 14. vorkommenden ,,אסטלנא" (s. Mussafia 8. V. אסטמיה), welches ebenfalls ״Säule" bedeutet, ist das griechische gtyXy nicht zu verkennen. Ueber die Verwechslung des 'ל mit נ׳ vergl. לשכה־נשכה «. dgl. 107. 2 גרע. Landau; ״Kernen, Kerner treiben." Nach dem Zitate des Aruch jedoch, aus Thalm. Jerusch., bedeutet es auch ״rinnen, fließen", vergl. auch Job 15, *) So anregend auch die Betrachtung des gelehrten Hrn. Skr. ist, so verdient doch hervorgehoben zu werden, daß die ״sieben rabb. Gebote" in den älter« Quellen gar nicht zusammen gestellt sind. R. Moses ans Couch zählt am Schluffe der pentateuchischen Gebote fünf Gebote ans, welche ״theils soferischen, theils Profetischen Ursprunges find, und zwar: Erub, Trauer um Verstorbene, 9. Ab, Megilta, Chanucka." Der unbekannte Vers, des Chinnnch zählt zuerst, fieben rabbinische Gebote auf, worauf ihn die Zahl der sieben noachidischen Gebote geführt haben mag. R. Noach Chajjim Zebi nimmt in seinem 1804 erschienenen Majan Chochma hierauf keine Rücksicht, und nimmt die Pentas des Semag zur Richtschnur, nur daß er statt der Trauergebräuche das Händewaschen einschiebt. Red.