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Ben Chananja · 1860-10-01 · 10 (1.10.1860) 1. Hälfte · p. Seite 517

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Journal
Ben Chananja
Volume
3 (1860)
Issue
10 (1.10.1860) 1. Hälfte
Date
1860-10-01
Page
Seite 517 (sequence 21)
Language
German
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— 517 — Reine ״ an RnnK'8 Zearkeilang des Maimonidischen Moreh. Erklärung von Albert Cohn, Präsidenten des ״Conritö consistorial isr. de secours et d’encouragement“ in Paris. Mein Freund Munk, mit welchem ich seit 24 Jahren auf das Innigste verbunden bin, hat in der Vorrede seines ״Moreh" mehr als nothwendig und gebührlich die geringen Dienste anerkannt, die ich ihm in verschiedener Weise zu leisten im Stande war, was bei dem Zustande des gelehrten Bearbeiters jeder Andere an meiner Stelle sicherlich mit derselben Bereitwilligkeit gethan haben würde. Doch das wissenschaftliche Verdienst der Bearbeitung des Moreh gebührt ihm allein; er allein ist Verfasser, Uebersetzer. ZusOnmensteller und was man, des Augenlichtes beraubt, nur immer thun und leisten kann, hat er gethan und geleistet. Wenn .also mein Freund in seiner bereits erwähnten Vorrede S. IX. sagt: ״M. Albert Cohn ne s’est pas contente de häter par son z61e l’execution materielle de cette publication; 8a connaissance approfondie de la langue arabe 1' a mis a meme de coopörer activement ä la revision des öpreuves du texte et de m’ epargner des lautes qui, ä Ja lecture, pouvaient echapper a mon orellle". (Hr. Albert Cohn hat sich nicht darauf beschränkt, durch seinen Eifer die materielle Ausführung des gegenwär- Ligen Werkes zu fördern; seine tiefe Kenntniß der arabischen Sprache setzte ihn in die Lage, bei der Revision der Druckbogen des Tertes thätig mitzuwirken, und mir die Fehler zu ersparen, welche beim Vorlesen meinem Ohre leicht entgehen konnten); so soll und kann mir dadurch nicht das geringste schriftstellerische Verdienst bei seiner Arbeit zugeschrieben werden. Hiernach ist die Angäbe des Hrn. Reich im Beth-El II, 18. zu berichtigen, worauf ich Hrn. R. seiner Zeit bereits aufmerksam zu machen die Ehre hatte. Die allen Synagogen als Leherknngsorle für " 1 ״ , Von Leopold Wollner, Ober- und Religionslehree in Wieselburg. Wenn es Hr. Rabb. Fein auffallend, ja unzukömmlich findet, daß man in den Synagogen der nächtlichen Ruhe sollte gepflegt haben (Oben S. 367), so übersieht er, daß Samuel sogar im Heiligthume zu Schilo schlief (1. Sam. 3, 3.). In dem Brandhause des zweiten Tempels pflegten die Familien-Aeltesten zu schlafen, welche am kommenden Tage den Dienst im Heiligthume hatten, wie die Mischna (Tham. 1,1.) ausdrücklich berichtet. Betten durften jedoch 171492

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