Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 10 (1.10.1860) 1. Hälfte
- Date
- 1860-10-01
- Page
- Seite 499 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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— 499 — a) vom rad. ״ עקבFerse" abstammen und bedeutet! der die Feinde v«n Vorrücken znrückhielt (Job 37, 4.) oder der den FeindeitE Ws die Fersen nachfolgte (I. M. 49, 19.), oder auch, der dem Feinde durch Hinterlist beikam (ibid. 27,36.). b) Vom rad. ״ נקבdurchbohren", wo es wieder eine zweifache Bedeutung haben kann, entweder, weil er , wie seine übrigen Nachfolger, den Märtyrertod erlitt; מקבאים wäre dem Ausdrucke מדקרים (Jerm. 37, 10.) ähnlich; oder weil er mit seinem Hammer und Beile (מקבת) den Feind vernichtete, wie schon ähnliche Benennungen, so z. B. Karl Martell, in der Geschichte nicht selten sind. So weit also, was ältere und neuere Forschungen über diese Namensbezeichnnng an's Tageslicht gefördert; allen diesen Erklärungen jedoch fehlt ein Präzedenzfall aus der jüdischenGeschichte selbst. Wir wollen daher noch eine andere Erklärung für den Namen Makkabäer anfsuchen, und zugleich den Nachweis liefern, daß die Buchstaben'מקב sich wirklich schon früher auf jüdischen Kriegsfahnen vorgefunden. Unter den acht Kleidungsstücken, die dem Hohenpriester bei seinen Funktionen am Versöhuungstage vorgeschrieben waren, spielten eine Hauptrolle die Urim und Thumim. Woraus, und in welcher Form jedoch diese bestanden, wird nirgends in der heiligen Schrift angegeben; daher auch die Menge von Ansichten, die darüber obwalten. Nach der Ansicht mehrerer Kirchenväter (Orig. Horn. 9. in Exod. Epipb. de duodecim gemmis. Cyril in expositione Symboli) gab es im Choschen (Rationale 8ive Pectorale) außer den zwölf Edelsteinen für die Namen der zwölf Stämme noch einen oder zwei durch ihren Glanz besonders ausgezeichnete Steine für die Urim und Thumim. Nach Filo (i. II. de Monarchia) waren die Wörter אורים וחומים in den Zwischenlinien der zwölf Edelsteine künstlich eingestickt. An einer andern Seite jedoch (i. III. de vita Mosis) ist er der Meinung, daß es noch zwei besondere Figuren gab, welche die Urim und Thumim vorstellten. Nach Nascht (e. Bibelkommentar II. M. 28, 30.) war es der eigene Name Gottes, der sich daselbst ans einer Platte eingegraben vorfand. Le Clerc erklärt Thumim vom arabischen 29*