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Ben Chananja · 1860-09-15 · 9 (15.9.1860) 2. Hälfte · p. Seite 491

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Journal
Ben Chananja
Volume
3 (1860)
Issue
9 (15.9.1860) 2. Hälfte
Date
1860-09-15
Page
Seite 491 (sequence 27)
Language
German
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— 491 — מהודו וער כלש , die Grenzen Perfietts nicht finden, währenein Blick' Ms der Karte hinreicht, um in Indien und Aethiopien die äußerste Ost- Md Westgrenze des großen morgenländischen Reiches zu sehen- — Der Aufsatz bringt übrigens überraschende Analogien , ohne jedoch zu überzeugen , vast hier die Geschichte der Juden unter Filopator erzählt wird. Die Geschichte.׳^r-LWt von so vielen Königen, daß sie die Juden ausrdtten wollten, und so oft brachte die göttliche Hilfe wunderbare Rettung , daß wollte man sich in Berichtigung der Daten und Namen so zwingen, wie der gelehrte Verfasser es hier ver sucht (אדדשורש Filopater, Nebuchadnezar Aterander): — man könnte das ganze Jahr Purim halten! . - ׳V• Lehrreich ist der Brief von Reggio (Nro. 3). Sonderbar ist. aber, daß er über השק und מרהשון die unverständliche Antwort des. ״Mosd David" gelteu läßt , es scheint, daß der Name מלהשון dem hebräischen ^2 ולח, Regeumönat entsprechend, ein Nocken Verbale von להש ,' Hervorquitten, ist, welches später in ^ל»ש abgekürzt wurde. Auch ist in dem Aufsätze (Nro. 6) die Stelle S. 53 über wol schwerlich für die Oeffentlichkeit bestimmt gewesen. — Außer der interessanten Mittheilnng über Jmanuöl und Dante (S. 121), Soben S. 487, bestehen Vr. Geiger's Aufsätze sämmtlich ans Noten zu seinem Werke ״Urschrift re." und hängen genau mit demselben zusammen,^so daß im Allgemeinen die Kritik über die Tendenz des Hauptwerkes, die nicht hieher gehört, auch viele dieser Noten trifft. Bei der bekannten.Kühnheit, mit welcher Dr. G. mit dem Bibelterte verfährt, ist es nicht zu verwundern, daß er sich in Bezug auf den Mischnatert die größte Freiheit gestattet. So will er (S. 8) beweisen , daß das סומא in der ersten Mischna Chagigah, ursprünglich nicht zu lesen war, weil, wie er behauptet, nach der altern Halacha ein solcher nicht פטור gewesen. Dagegen ließe sich nun Folgendes einwenden: 1. Hier handelt, es sich um die Tosifta, die in Babli in anderer Verston zitirt wird, als in Jeruschalmi; gesetzt aber auch, die Leseart des Zerns, wäre die allein richtige, und Rabbi hätte dem R. 'Joch. B. D. widersprochen, so mußte er doch , da die Mehrheit gegs^ ihn entschieden hatte (הכליעו חכמים;ל6ייע ׳וכו) in ver Mischna den-כו2וא unter den 28מלי austlHmen! — .2) kann hierher Ausdruck ילאה gar nicht so anstößig gewesen sein, M:'4לאה •את ך^ vor Gott im Tempel״ erscheinen״ eine-׳allgemein gebrauchte Redensart war*), und wirklich haben, die Rabb. ans dem eingeführten Gebrauch!ילאן־ zu lesen, nur die Ausschließung des Emäugigen eMrK Freilich sagt der Hr. Doktor, weil dieses nicht in seinengKran! paßt, אין כ!ע2 וללה, aber er sagt ja auch weiter, bei Erwähnung der weitern Fortsetzung dieser in anderer Version vorkommenden Tosifta: ״Die Amoraim haben den Tert verändert , verdorben, und dadurch den Sinn alterirN^ DW HM doch gar zu viel Vorliebe für eine ausgestellte Konjektur zeigem -^S, 43 *) Vergl. den daselbst,zitirten Spruch des R. Josua B. & aus Zernschalmi 1, 4.

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