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Ben Chananja · 1860-09-01 · 9 (1.9.1860) 1. Hälfte · p. Seite 448

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Journal
Ben Chananja
Volume
3 (1860)
Issue
9 (1.9.1860) 1. Hälfte
Date
1860-09-01
Page
Seite 448 (sequence 16)
Language
German
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— 448 — von. Plutarch (Aller. 22) und Andern zwei Träume während der Belagerung von Tyrus erwähnt, die beide den Untergang dieser Stadt verkünden. Ebenso wird ihm in einem Traume offenbart (das. 26.), wo er die nach ihm genannte Stadt MMypten anlegen sollte. — Daß er im Tempel zu Jerusalem den Wischen Gotte opferte, steht gleichfalls nicht als vereinzelte Erscheinung da. Nach Ärrian (III , 1.) opferte er in Memfis sowol dem Apis als den anderen Göttern , und führte später in Alerandrien den egyptischen Jstsdienst ein. Dies und die Achtung vor den egyptischen Priestern ist nicht weniger auffallend, als sein Benehmen in Jerusalem; das Eine wie das Andere wsr"karanf berechnet, auf eine recht in die Augen fallende Weise den Gegensah zu der persischen Verachtung, »nd-Üüterdrückung fremder Nationalitäten zu zeigen und.Mißte die Barbaren für ihn einnehmen und die Priester zu Werkzeugen für die Ausführung seiner Pläne machen. Ganz auf dieselbe Weise benahm er sich nach der Schlacht bei AMla in Babylon, wo sein Einzug pyd sein. Benehmen überhaupkmiit dem in Jerusalem viel Aehnlichkeit hätte. Arrian erzählt nämlich (III, 16.), daß er dort Widerstand erwartete, und deshalb mit einem schlagfertigen Heere heranrückte, als er sich aber der Stadt näherte, gingen die Babylonier ihm mit ihren Priestern und ihrer Obrigkeit, jeder mit Gaben entgegen, und übergaben ihm die Stadt, nachdem er in dieselbe gekommen, ließ er die von Xerres zerstörten Heiligthümer, und namentlich den Tempel des Belus wieder aufbauen; er verkehrte viel mit den chaldäischen Priestern, berieth sich mit ihnen wegen dem Heiligthume, und folgte ihren Vorschriften in allen Punkten, wie er auch dem Belus nach ihrer Anweisung opferte (zd ts alla xal za BrjXm, xa&d ixeivov i£- Tiyovvro, eftvasv). Eine andere Frage ist freilich die, ob JosephuS' Bericht in allen Theilen historische Wahrheit enthalte, und von Ausschmücknngen und Uebertreibnngen frei fei; daß er diese Eigenschaften habe, läßt sich nicht geradezu behaupten, so viel aber darf angenommen werden, daß er einest historischen Kern/enthalte, und daß er weder besser .noch schlechter! )ei, als so Vieles, das über Alerander dm Großen von dm sogenanUten zuverlässigen Geschichtsschreibern berichtet wird. Man darf nur gegen diesen Bericht nicht strenger sein, als man es in Bezug auf das Detail der von anderen Skribersten gegebene» - Schilderungen der Thaten Alerander's ist, über deren, objektive Wahrheit dieselbe Frage erhoben werdm könnte, ohne daß darauf eine Antwort zu geben ist. Jedenfalls aber, behauptet der Verfasser, hat Josephus hier-« bona fiele gehandelt. Selbst, wenn man die Glaubwürdigkeit eine»

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