Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 8 (15.8.1860) 2. Hälfte
- Date
- 1860-08-15
- Page
- Seite 412 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2542917-2543076-2543085--1639-2545354- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 412 — jeder Zeit bereit Auskünfte zu ertheilen. Ich hätte auch mit Vergnügen H. Sz. Auskunft gegeben, selbst über die ״famosen" Lustixa. Er hätte dann auch erfahren können, wie sehr überbürdet die 4. Mädchenklaffe ist. Ueberhaupt bedauere ich es, daß H. Sz. aus dem tobten Buchstaben nrtheilt und nicht die Schule in ihrer Wirksamkeit, so lange ich im Amte bin, kennen lernte. Ich habe übrigens bereits vor mehreren Jahren in den ״W. M.," anonym, Lehrerkonferenzen befürwortet, NO N8O אין♦ Als das Programm entworfen wurde, trug ich wiederholentlich darauf an, die Privatlehrer zu Besprechungen einzuladen, aber erfolglos. Ich habe auch vor einigen Jahren darauf angetragen, 2) daß ein Gottesdienst für die Jngend, welche der Schulstunden wegen selten oder nie an Sabbathen das Gotteshaus besucht, abgehalten werde. Der Vorstand ging auf diesen Antrag ein, der Widerstand kam jedoch von einer andern Seite. Es ist mir übrigens gänzlich unbekannt, daß ״alle Regierungsbehörden jede Schulverordnnng" erst in den Zeitungen besprechen lassen rc. Es sind z. B. in letzter Zeit, um bei der Sache stehen zu bleiben, jüdisch konfessionelle Lesebücher und jüdische Religionslehrbücher eingeführt worden. Haben die Zeitungen dieselben früher besprochen? Doch genug! Ich habe vielleicht schon die Grenzen einer Berichtigung weit überschritten. Von vr. 3. M. Jost. vm. * *) Folgende Anmerkungen sind aus Einer Feder geflossen. 2) Sie verdienen jedenfalls Beachtung. I. S. 36. heißt es. ״Die Urkunde beschränke die Feier der heiligen Tage auf Handel." Dies sei, meint der Einsender, a) Wertheimer's Jahrb. S. erster Jahrg. *) S. 6. Hst. S. 291. ') Da der Herr Herausgeber dieser Zeitschrist mir aus eigenem Antriebe den Raum zu Nachträgen zur Verfügung gestellt hat, so mache ich davon (versteht sich, nur sehr bescheiden) noch ferner Gebrauch, je nachdem sachkundige Bemerkungen bei mir eingehen. Zugleich werden die wohlwollenden Einsender das was ich veröffentliche, als dankende Antwort auf ihre Briefe ansehen, da es rein unmöglich wäre, über jeden besondern Punkt auch noch briefliche Unterhandlungen zu führen. a) Der Verfasser zeichnet sich Anzel Aßkonazy, in Kolomea (Galizien.) 775827 49652939