Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 7 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 367 (sequence 51)
- Language
- German
- Belongs to
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367 Seite,5 heißt es: daö בית הכנסת war nicht blos zur Andachtsübung bestimmt, es wurden dort eben so gut Fremde besserbergt (Pesachim). 101. a. .לאסוקי אורחים ידי חובתן דאבלו ושתו״ והנו בני• כני שתא dessen ungeachtet wurde das B. Haknesseth als ein Heiligthum betrachtet, in dem es zu gottesdienstlichen und wohlthätigen Zwecken verwendet wurde. Wie? In denselben Räumen, an derselben Stätte, wo man Gott anbetete und das Wort Gottes verkündete, aß und trank, schlief und wohnte man? Wäre das nicht eine Verletzung der Ehrfurcht vor Gott gewesen? Da lobe ich mir den Scholien-Verfasser zum Orach-Chajim, den Magen Aberham, der Absch. 269 Sch. 2 ausdrücklich erklärte die Stelle in Pesachim: rücksichtlich seines fein äusgebildeten Anstandgefühles weit" היינו בכית הסמוך לבח״כ. *) Daselbst wird ferner gesagt? ״das Beth Haknesseth wurde am liebsten an den Ufern der Flüsse erbaut. Eine schwache Spur dieser veralteten Sitte hat sich in das bekannte •]^^,3evemonie, daß wenigstens am 1-ten Neujahrötage ein kleines Gebet am Wasser verrichtet wird." Wir möchten aber wissen, wenn dem so wäre, wie kommt es, daß das תשליך sich erst vom מהר״יל her datirt, und bis auf,,ihm,,von Niemanden erwähnt wird? S. 19. erklärt der Verfasser die ,Stelle Berach. F. 6. b. כיון שנצטרף ארם לבריות also: ״Wenn der Mensch Hülfe suchen muß, entfärbt sich sein Gesicht. Die Erklärung R. Dimes von כרום ist daher nicht zutreffend." Allerdings urtheilt der Verfasser ganz folgerichtig, daß vermöge seiner Auffassung des Hauptsatzes der Vergleich R. Dimes nicht zutreffend sei. Wie aber, wenn der Sinn folgender wäre: die Unabhängigkeit ist dem Menschm unbezwingliches Palladium seiner Gesinnungstreue und Charakterfestigkeit, der Abhängige hingegen ist im Drange der Verhältnisse oft genöthigt wie das Chamäleon die Farbe zu ändern, ist dann nicht alles vollkommen zutreffend? כרום ist Draoo volans daher עוף• Seite 21. zu F. 7. a. vermuthet der Verfasser הנון fei erf/evtis, was schon Di•. Sachs ausgesprochen hat. Seite 36. zu F. 12. b. wie zur Stelle ".אתרי לבבכם וו טינות ״Wie das Gefühl der eigentliche Boden der Religion ist, hat auch ein verirrtes Gefühl oft zu abnormen Gestaltungen auf religiösem Gebiete Veranlassung gegeben." Minäer im Thalm. sind bekanntlich Juden-Christen: was ist uns aber bekannt von diesem, ihnen eine solche Richtung beiznlegen? Wenn wir aber wissen, daß Paulus in seinen Briefen an die Römer sagte K. 4. durch die neue Lehre sei das mosaische Gesetz aufgehoben; denn Gott verlange nur die religiöse Gesinnungen der Menschen, nicht dessen That, so ist die Richtung der Minäer durch אחרי לבבכם ו1 טינות *) Was mir eine Akkomodation zu sein scheint: s. jer. Sabb. 1, 2: •8 אכלי׳ בחרא טן כנשתא עיליתה