Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 7 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 365 (sequence 49)
- Language
- German
- Belongs to
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Beilage zum VII. Heft -es Ben Chanauja. יי־..........,■«*-<,<*! .... Offenes Sendschreiben an Sr. Wohlerwürden des Herrn vr.'s Lu-tvitzj PhiliPpfM trt Magdeburg. Ew. WohlehrtpürbeN! Lrotz des Protestes, welchen die von Ihnen beabsichtigte wohlfeile Äibelausgabe von Seiten mancher Rabbinen in dem gebildeten Westen hervorrief, gibt es dennoch selbst in dem in vielfacher Beziehung so sehr zurückgebliebenen Osten einewennauch nicht sehr zahlreiche Schaar von Männern, welche die Verbreitung der h. Schrift mit einer sich möglichst treu an den Tert anMießenden Übersetzung vom Herzen wünschen, ja als eine hochwichtige Angelegenheit des Judenthums betrachten. , v(<k Im׳ Oriente kann aber unter den vorherrschenden Verhältnisten nur eine spanische (spagnolische) Übersetzung von Nutzen sein. Nun ist es allerdings wahr, daß spanische Bibel-Übersetzungen von Juden vorhanden sind. Bekanntlich veranstaltete schow. 1556 ein Verein von Gelehrten zu Ferrara bei Abraham Usque die Herausgabe einer spanischen Bibel. Im 17. Jahrhunderte schritten auf der eröffneten Bahn fort: Manasse ben Israel, Jakob Lombroso, Jakob Jehuda Leon, Mendez de Castro, Josef Franco Serraw. Ihre Übersetzungen sind aber im Oriente nicht vorhanden. Der Missionär Schosst er gab in Konstantinopel eine spanische Bibelübersetzung heraus, und wußte sich die Approbation des dortigen Chacham zu verschaffen!! — Wenn der Mangel einet: jüdischen Bibelübeisehüng gegenwärtig von der Masse weniger empfunden wird, so hat dies vorzüglich in der Mangelhaftigkeit des Jugend- Unterrichtes seinen Grund; dieser würde aber ohne Zweifel bedeutend gehoben werden , sobald eine brauchbare Übersetzung um billigen Preis zu bekommen wäre. Mit Benützung der vorhandenen Materialien würde es einem Fachgelehrten nicht schwer fallen, eine für die orientalischen Juden bestimmte und geeignete spastische Übersetzung der 24 Bücher der h. Schrift zu liefern. Namentlich scheint mir mein sehr verehrter Freund, Herr Reuben Baruch, der gelehrte und verdienstvolle Chacham der sefardisch'en Gemeinde ' . *