Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 7 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 364 (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
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Pest, im Juni. In der letzten Lehrerkonftrenz tadelte Hr. Schuldirektor Kriegler diejenigen Lehrer, welche ihre freien Stunden ausschließlich dem Privatunterrichte widmen, und dadurch sich und der Schule schaden. — Hr. Schulrath Barton sprach über den Nutzen der Lehrerkonferenzen. — Im August wird wieder eine Konferenz stattfinden, bei welcher Dir. Benifch über die Berechnüng der neuen Währung, und Dir. Lederer über das jüngst erschienene Lesebuch für Hauptschulen sprechen werden. — Fragen zur schriftlichen Bearbeitung: Was ist der Zweck der Volksschule? — Muß fich der Lehrer zu jedem Unterrichte vorbereiten? R. Käfchau, im Juni. Hr. Spiegler ertheilt nicht nur in der Volks, schule, sondern auch den Gymnastalschülern den Religionsunterricht. Jeden Sabbath hält er der Jugend einen wirksamen Vortrag. — Ein Synagogenbau ist projektirt. — Ueber Anderes aus hiesiger Gegend nächstens. *) FAnfkircherr, im Juni. Unser verehrter Rabb. vr. Hirschfeld hat den Geburtstag Rappoport's mit einem herrlichen Kanzelvortrage gefeiert. E. L: Aus dem Szabolefev Kornitate, Auf. Juni. Am 19. v. M. hat der Rabb. zu Buly die Szöchenyifeier in ung. Sprache abgehalten. — Der Feier in der reform. Kirche hat auch der Rabb. von Betczel beigewohnt. Derselbe wurde von dem Pfarrer zu einem Ehrensitze geführt. Gvoßwardein, 23. Juni. Der Hr. Gouverneur, Ritter v. Benedek, hat mit den ersten Notabilitäten unserer Stadt unsere Schule besucht. Se. Erzesienz sprach die vollste Zufriedenheit mit der Anstalt aus, und spendete der Jugend besonderes Lob für den Fleiß, welchen sie der ungarischen Sprache widmet. Auch der Vorstand und der Lehrkörper ernteten für ihre Bemühung zur Hebung der Schule ihr wohlverdientes Lob. Der Rabbiner hielt eine Anspräche, auf welche Se. Ercetlenz freundlich antwortete. — Hr. Kuranda erhält von der hies. ist. Jugend einen Ehrenpokal und eine von Löwenstein kalligrafisch geschriebene Adresse. - Unser Rabb. eifert gegen Philippson's Bibel. -■־ Zu Hildesheimer's Bibelgesellschaft wollen die orthodoxen Rabbinen nicht beitreten. Sie meinen: Die Thora soll nicht so billig sein! S.-A.-Ujhely, im Juni. Es mißfiel hier, daß J'hr Berichterstatter im vor. Hefte der ung. Rede Weinberger's, welche den Nutzen einer jüd. Schnlaufficht hervorhob, keine Gerechtigkeit widerfahren ließ. Sehr unklug war auch das über den Dir. P. gesagte :irDltf ״ שמת1ך Z. Raab, im Juni. Die Geschäfte des entledigten Rabbinates versteht in ausgezeichneter Weise Dr. Ranschburg. — Unsere Schule ist zur öffentlichen Hauptschule erhoben, und Alb. S. Fischer zum Direktor ernannt worden. Deßprim, im Juni. Unser verehrter Rabb. Hochmuts) bewährt sich auch in unserer Mitte als tüchtiger Seelsorger 1mfc> Schulmann; das Schulwesen ist im besten Aufschwünge begriffen. W. U. ') Ihre Mittheilungen sollen mir stets willkommen sein. Red.