Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 7 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 361 (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
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- Malbim 1× ep/1002711
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— 36L biner Horowitz, der das Siddur mit seiner Approbation versehen haben soll, eine scharfe Interpellation abgegangen, worin besonders die Unentbehrlichkeit des weggelaffenen אסל ורבך hervorgehoben wird. Den Erfolg der gethaNeu Schritte werde ich ihnen seiner Zeit mittheilen. AbrahäM Weil. Q T2Ler, Anfangs Juni. Von unserem verehrten Öberrabbirwr I. Kahn, welcher sich als Gelehrter und Kanzelredner eines gleich aüsgebreiteten Rufes erfreut, ist vor Kurzem erschienen: Die Feier der Einweihung der neuen Synagoge (9. 10. Sept. ISS9). Das im . biblischen Style gehaltene Gebet gibt von der Meisterschaft des Verfassers ein eben so giltiges Zeugniß ab, wie die Einweihungsrede. In dem L. Theile der leztern führte Ms der geehrte Redner die Vergangenheit unserer Gemeinde vor. Dieselbe gehört zu den älteren Gemeinden Deutschlands. Die alte Synagoge wurde vor 97 Iahren eingeweiht. Unter den Rabbinen Trier's ragte besonders Sam. Marr, der erste Konsistorial-Oberrabbiner, hervor. Mit Recht pries der Redner die in unserer Stadt herrschende Toleranz; mit Recht rief er ans: ״Die frühere und heutige Theilnahme unserer lieben Mitbürger an diesem, auf festem Fundamente und mit starken Mauern geballte neuen Gotteshause wird gewiß die alte, hier seit vielen Jahren morsch gewordene Scheidewand zwischen Juden und Nichtjuden, für ewige Zeiten niederreißen!" Nicht minder ausgezeichnet ist die am Sabbathmorgen gehaltene Rede. Die Beschreibung der Synagoge von Schmidt, dürfte ihren Lesern in Ungarn, wo Synagogenbauten nicht zu den Seltenheiten gehören, nicht unwillkommen sein. (Wir werden dieselbe nächstens bringen. Red.). © Belgrad, (Serbien) im Jnni. Die Reorganisation des Jugend- Unterrichtes ist seit einiger Zeit wieder Gegenstand lebhafter Verhandlung in unserer Mitte. Hoffentlich wird recht bald Hand ans Werk gelegt werden. Bloch's Schebile Olam erscheint hier in spagnolischer Uebersetzung. Derlei Erscheinnngen sind Vorboten einer neuen' Kulturepoche bei unseren orientalischen Brüdern. Malbim in Bukarest hört indeß nicht auf, den Fortschritts der Kultur zu hemmen. Inland. Wien, 13. Juni. Vorgestern führte die Mädchen-Erziehungs-Attstalt der Fr. Kar. Szäntü einen! zahlreich versammelten Publikum die in ihrer neukreirten Präparandie bereits in Unterricht stehenden Lehramtskandidatinnen vor. Wir haben über Gründung und Bestimmung dieses ersten jüdischen Seminars für weibliche Lehrkräfte uns in diesen Blättern bereits ausgesprochen, und sind durch die Prüfung wieder darin bestärkt worden, daß eine gute Präparandie zugleich die geeignetste höhere Töchterschule sei. Die Art, wie im Szäntü'schen Institut die Gouvernante für ihr Amt vorbereitet wird, ist identisch mit der Erziehung für den Berltf der Mutter. Eines eingehendem Urtheils wollen wir uns heute enthalten, bis nach zwei Jahren die Endprüfung stattgefunden habrn wird. Dem Gramen der Präparandinnen ging das der übrigen Schülerinnen voran. Darüber zu berichten wäre überflüssig; denn das Institut hatte schön