Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 6 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 299 (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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— 299 - - Die im Ialkut zu Psalm 19. von R. Tanchuma mitgetheilte und von der nnserigen abweichende Eintheiluug der סדרים ist nur mit Rücksicht auf die zu Grunde gelegte Stelle gemacht worden. Einige Namen der מסכתות kommen schon im Munde der Tannaim und Amoraim vor (so מס' כלים am Schluffe von מס׳ עוקצין;כלים am Schluffe von רזרריירת tt. n. a.). Ueber die Aufeinanderfolge der מסכתות waren schon die Früheren getheilter Ansicht, selbst im Thalmud wird zuweilen darauf Rücksicht genommen. Scherira in seinem Sendschreiben negirt einen logischen Zusammenhang in dieser Aufeinanderfolge, Maimoni bestrebt sich im Gegentheil, diesen logischen Zusammenhang überall heranszufindcn. Die frühe Eintheilung in סרקים (nach der Zählung Maimoni's im Ganzen: 523) geht schon aus verschiedenen Stellen im Thalmud hervor (vgl. 31 ד״ה. b, 22 סחה. b, 35 ב״מ. b, 15 זבחים. a, 48 נדה. a. u. a.).. ־־־ Der vierte Abschnitt beschäftigt sich ausschließlich mit den Grundregeln, כללים, nach welchen die Mischnah angelegt wurde und zu erfassen ist. Von den Vorarbeiten älterer Autoren, wie R. Samuel hanagid, Maimoni, R. Simson aus Chinon, R. Salomo Algazi und A. ausgehend, stellt unser Verfaffer 45 solcher nach neuen Gesichtspunkten geordneter methodologischer Regeln aus, die sämmtlich ausführlich besprochen und an einzelnen Beispielen erhärtet werden. Im letzten Abschnitte werden die Werke besprochen, die 1) theils unzertrennlich mit der Mischnah verknüpft sind und obgleich eine besondere Tendenz verfolgend, sich dennoch an die Mischuah anschließeu und diese entweder weiter ausbanen oder einigermaßen erläutern und 2) solche, die sich bloß die Kommentirung der Mischnah zum Zwecke setzen. Zu den Werken der ersteren Gattung gehören: die To festa, die sich schon in ihrem Namen als Zusatz zur Mischnah angekündigt, sie ist ausführlicher als die Mischnah, wurde von R. Akiba angelegt und von R. Nechemja abgeschlossen; die beiden Thalmude kennen sie schon, dann die drei pentateuchischen Midrahschim: Mechilta, Sifra, Sifre. Die Mechilta wird zuerst von R. Simon Kahira Q1TS) erwähnt und zumeist dem R. Jsmael zugeschrieben; Sifra wird vom Thatmud auf R. Jehnda znrückgeführt; als der Ordner der Sifre wird vom Thalmud N. Simon, nach einer Leseart des R. Simson aus Chinon und Maimoni's: N. Zsmael genannt. Unser Verfasser verspricht Ln den nächsten Bänden nachzuweisen, daß beide Versionen combinirt werden müssen, daß also N. Simon und R. Jsmael am Sifre betheiligt sind; ferner die Boraitha und die altern Bibelversionen. — Unter den eigentlichen Mischnahkommentaren werden nahmhaft gemacht und eingehend gewürdigt: die Kommentarieu des R. Hai Gaou (zu יח׳ טהרות der $1t ה׳ זרעים ist verloren gegangen), Maimoni, R. Simson, ר״ש (zu den meisten Traktaten der Ordnungen זרעים und טהרות), R. Jizchak ben Malkizedek, R. Abraham ben David (zu עדיות und קנים; der ihm zugeschriebette KomNlentar zu תמיד gehört einem unbekannten spanischen Autor an), R. Schemaja, eines Schülers von Raschi