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Ben Chananja · 1860-01-01 · 6 (1860) · p. Seite 300

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
3 (1860)
Issue
6 (1860)
Date
1860-01-01
Page
Seite 300 (sequence 40)
Language
German
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300 — (zu מדות), R. Meir aus Rottenburg (zu ס' סהרות mit Ausnahme von מס' נדה) und endlich die Kommentarien des N. Asher ben Jechiel, N. Obadja Bertinoro und R. Jomtob Heller. — Wenn dieses in den atlerkühnsten Umrissen ausgeführte Tableau, von dem reichhaltigen und vielfach belehrenden Werke, die wißbegierigen Leser veranlaffen wird, an das Studium des Werkes selbst, — denn ein solches ist hier nothwendig, eine einfache Lektüre genügt nicht — zu gehen, so werden sich dieselben ohne Zweifel dem Wunsche des Referenten nach der baldigen Fortsetzung in den versprochenen folgenden Bänden vom Herzen anschließen. Dr. Baye r. Karmin Literatur. Von Dr. 3. M. 30(1. (Fortsetzung und Schluß.) *) g) Auszüge aus einem alten Gesetzbuche, in welchem Hr. P. das Werk יחי מאורות des Tobia ben Moseh, der bald mit העובד, bald המשכיל, bald המעתיק, bald הבקי bezeichnet wird, Schülers des Josua ben Jehuda erkennt, (lebte um der ersten Hälfte des 12. Jahr- Hunderts). — Abermals eine bedeutende geschichtliche Entdeckung. Denn sein Zeitgenosse war der Kastilier Ben Taras, welcher unter Josua ebenfalls studirte, und dessen Eregese nach Kastilien brachte, gegen deren Einfluß der bekannte Abraham ben Dior eiferte. Es ergibt sich daraus, daß unsere frühere Darstellung in Betreff der Zeit ganz richtig war, und Munk's Behauptung, welche uns selbst irre machte, weil wir seiner ausgebreitetern Kenntniß arabischer Handschriften gern den Vorzug einräumen, und welche einige Nachtreter zu triumphirenden Bemerkungen gegen uns veranlaßte, sich dennoch nicht bewährt. Nur in so weit rechtfertigt sie sich, als der Karaismus bereits viel früher in Kastilien Fuß gefaßt hatte. h) Das ganze Buch חלוק הקראים והרבנים, welches Hr. P. in das Ende des 12׳. Jahrhunderts vorsetzt und dessen Vaterland das Byzantiuische Reich ist, mit sehr guter kritischer Einleitung. Das ganze Büchlein ist äußert merkwürdig. i) Mittheilungen aus dem אגרון des רדב״א, als Probe seiner Darstellungsweise. Ir) Auszüge aus Benjamin's Nehawendi arabischer Eregese des Hohenliedes zum Beweise, daß ihm das Stück gehört, welches Munk dem Jepheth zuschreibt. Zugleich eine Probe aus Salmon ben Jerucham zu derselben Stelle, behufs dr Vergleichung beider. 0 S. 4. Heft. S. 202. - 5. Heft. S. 255.

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