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Ben Chananja · 1860-01-01 · 6 (1860) · p. Seite 295

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
3 (1860)
Issue
6 (1860)
Date
1860-01-01
Page
Seite 295 (sequence 35)
Language
German
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—— 295 י ״Mosaf Aruch, (מוסף ^וף) von Benjamin Muffafia, gestorben 1647. tu seinem 96. Lebensjahre." Diese Bemerkung ist mir unbegreiflich. Ich weiß auch nicht, ob er selbst, oder sonst jemand sie irgendwo berichtigt habe. — So viel aber ist gewiß, daß der Titel מוסף ר!ערוך lautet, und daß das Werk in Amsterdam 1656. erschienen ist, und zwar beim Leben des Verfassers. Da der Name desselben überdies in den Briefen aus der Zeit der Meffiasbewegnngen im I.. 1666. als Unterschrift vorkommt, so müßte der Verfasser nach Dnkes ein Alter von mindestens 115 Jahren erreicht haben, wofern es nicht zwei Personen gleichen Namens gegeben hat. Mir sind jetzt keine Quellen über das Leben Muffasta's zugänglich. — Vielleicht giebt ein Sachkenner in dieser Zeitschrift darüber genanere Auskunft. vr. I. M. I o st. דרכי המשנה ודרכי הספרים הגלוים אליה תוספתא מכילתא ספרא ספרי.מאת זכריה פראנקעל. חלק ראשון: פתיחה להמשגה. ליפסיא תר״יט. (8°, x. 342.) .ה׳ הוננער Auch unter den Titel: Hodegetica in Mischnam lihrosqnc cnni ea eonjniictos Tosephta, Mecliilta, Sifra, Sifri. Auctore Z. Frankel. Pars prima: in Mischnam. Lipsiae. Sumptibus Henrici Hunger. MDCCCLIX. Jede wahrhafte, in das Innere des besprochenen Buches eindringende Rezension sollte entweder von einem den Verfasser überragenden Manne ansgehen, in welchem Falle der Rezensent Kraft der ihm eigenen Superiorität sich über den Verfasser und sein Buch stellen und über beide urtheilen kann, oder sie müßte wenigstens wie in der englischen Jury von Gleichen, auf derselben Höhe der Wissenschaft Stehenden yerrühren. Indem der Referent diesen Satz niederschreibt, ist er sich wohl bewußt, daß keiner der beiden Fälle hier in Anwendung kommt und er unternimmt es deßhalb auch nicht, über das oben angeführte Werk des gelehrten Seminardirektors in Breslau eine Kritik im eigentlichen Sinne des Wortes, sondern bloß ein Referat zu geben, das weiter Nichts beabsichtigt, als die Freunde jüdischer Wissenschaft und besonders die jüdischen Theologen, denen es um eine wissenschaftliche Erfassung der Mischna zu thun ist, auf diese bahnbrechende und, wie man es an dem Verfasser gewohnt ist, mit seltener Gründlichkeit ausgestaitete Forschnng aufmerksam zu machen^ 18*

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