Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 6 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 294 (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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294 — נבדלה רוחנו בקריאת ודרישת התורה מרוח הראשונים• Him. mel! wo ist da auch nur ein Gefühl vom hebr. Styl? יזה הוא בענין המדרש So weit vom Midrasch! העביר הץ היקורו גם להלאה כין השטרה• Dies Bild ist »»erklärbar, und paßt höchstens auf die Sitte deutscher Jünger, in ihren sogenannten Forschungen auf Druckfehler, oder kleine Verstoße Anderer Jagd zu machen, oder auch selbst Böcke zu schießen. Schwerlich dachte der Verfasser der Geschichte David's und Jonathans daran, dem hebr. Style eine Redefigur, einst nach 3000 Jahren audwendbar, zu hinterlassen! לסי מה שמסוסר ממנו, nach dem was von ihm, (d. h. über ihn) berichtet wird! שן השלם הוה נשאר לנו שאשר שוברי• Das heißt doch die ehrwürdige hebr. Sprache nothzüchtigen! ווה ג״כ רבר אינו שקובל שן הרעת, f• oben. ולשצוא אור בשביל הצר הוה השלא הושך, »»> a»f diesem Wege, welcher voll Finsterniß ist, Licht zu finden! מיראתם את ועאשם, aus Furcht vor dem Angeklagten! זקנים אהד הוא עם חכמים, ist eins nnd dasselbe! עם שות הלל וששאי נפלה עטרת הסנהדרין• ®"!st doch wahrlich das Mischnische משמתו echter! Ich breche ab, um nicht das Erstaunen durch die unendliche Zahl von Beispielen abzuschwächen, und will nur hinzufügen, daß dieses schülerhafte Hebräisch in demselben Werke sich noch außerdem chaldäische Eindringlinge gefallen lassen muß, wie das Compositum ־ ,המחלוקת דעקביא— dann wieder בעל פלוגתא ישנה הך רכריתווז, - «. f. f. Genug! Ich frage jeden, der nur einiges Sprachgefühl empfindet, ob es nicht eine wahre Tyrannei ist, an sich gute Forschungen, in solch ein garstiges Gewand zn kleiden, und die armen Gelehrten mit solch einem Kanderwelsch zu foltern! Denn wer dies schreibt, hat genug Hebräisch gelesen, um sich der Grausamkeit bewußt zu sein, die er ander schon ohnehin von Unwissenden genug mißhandelten Großmutter begeht! Ist das zu verzeihen? — Ich gestehe, je höher der Verfasser einer solchen Schrift in meiner Achtung steht, desto inniger' empört und verletzt fühle ich mich über die Dreistheit, den Jüngern der jüdischen Religionswissenschaft ein Werk dieser Art in die Hand zn geben, woraus sie Belehrung schöpfen sollen, während der Verfasser selbst erkennen muß, daß die Form, die er wählt, ihren Geschmack durch und durch zu Grunde richtet! Anfrage. Unser wackerer mib als Literar-Historiker allgemein geschätzter Freund L. Dukes, sagt in seinem 1846 erschienenen Schriftchen: Die Sprache der Mischnah S> 19: