Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 6 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 292 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2542917-2543076-2543082--1516-2545228- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
292 — S. 312. Sinnt. 1. ״Ahron? offenbar der II. welcher 1353. gelebt und geschrieben. Aber auch Ahron I. so wie Mahn Beschizi, legen ähnliche Zeugniffe nieder." (Wir wüßten nicht, daß es die Pflicht des Geschichtsschreibers erheischte, alle Zeugnisse an zu sühren, obwohl allenfalls dem des erstern Ahron, vom Jahre 1278. (ל״ט) der Vortritt gebührt. Da indeß 1353. eine Sonnenfin sterniß war, so fanden wir den Beweis treffender. S. 315. ״Die.Wiener Ausgabe hat nur eine Dichtung von Ahron, während die Anm. von zweien spricht." Wir besitzen die ältere Ausgabe, die wohl nicht von jener abgeändert worden, hielten aber das alfabetische Stück אמנה für ein Gedicht Ahron's. Sollten wir hierin geirrt haben, so müssen wir allerdings die Anmerkung berichtigen, deren Zweck übrigens nur war, auf des ältern Ahron Betheiligung beiden Gebeten der 10 (oder richtiger 7 Bußtage) an zu deuten, während die übrigen Bnßtagsgebete mehr von spätern Dichtern herrühren, und die dort eingelegten Stücke der beiden Ahron und einiger ältern Sänger eher bloß ausgewählt, als für jene Lage gedichtet erscheinen. Wir erkennen die wohlwollende Absicht des Hrn. Löwy, wie gesagt, dankbar an und werden bei der ohnehin nöthigen Umarbeitung der Geschichte der Karaim obige Anmerkungen jedenfalls benützen. Da es uns unmöglich ist, auf die Fluth von Briefen, durch welche uns eine rege Theilnahme dargethan wird, einzeln zu antworten, so mögen die gütigen und freundlichen Gönner vorläufig mit unserer öffentlichen Anerkennung sich begnügen. Ein Wrt über '״ Öes hebräischen itusbrur&es im neuern Schriftthnm. Von vr. 3. M. 30(1. (Schluß. *) Man darf, meine ich mit Recht von jedem, der heutigen Tages hebräisch schreibt, verlangen, daß er, wenn auch nicht geschmackvoll -- denn den Geschmack kann sich keiner geben, — doch hebräisch schreibe, und die Bitligkeit wird gern zngeben, daß es nicht gerade schaden werde, sich hie und da der spätern Gelehrtensprache zu bedienen, wenn einmal die Bibel nicht ans: reicht; aber hebräisch muß es sein, sonst ist es eben nicht hebräisch, selbst wenn die einzelnen Wörter dem hebr. Wörterbuche angehören. Ich erlaube mir hier eine kleine Anzahl Beispiele anzuführen, die mir beim Lesen von Werken, die sehr angesehene Gelehrte zu Verfassern haben, ungesncht aufgefallen sind, Namen will ich nicht nennen; ich habe es nicht *) S. 4. Heft S. 185. ^75629