Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 4-5 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 233 (sequence 77)
- Language
- German
- Belongs to
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- Origen 1× ep/1025440
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— 233 — klänmg כופבא genannt wird, mit Rücksicht auf seine Eigenschaft als ״Schreiber des Himmels" nach כותב hieß, (vgl. Delitsch. a. a. £>.), welches letztere, da schon im Alterthnme das N zuweilen wie bei uns weich ausgesprochen wurde, mit כתב beinahe ganz gleichlautend ist. Nichts desto weniger dürfte schwerlich eine bloße Lautähnlichkeit eine Namensänderung gestattet haben, mit der eine wesentliche Sinnesänderung verbunden wäre. Aber der Name בת כוכבא, als gleichbedeutend mit Hermogenes d. h. ״Sohn des Hermes" konnte um so leichter mit בר כוויבא d. h. ״Sohn der Lüge" vertauscht werden, als eben der Ausdruck ״Söhne des Hermes" wie wir gesehen, ohnehin zugleich lügnerische und betrügerische Menschen bezeichnet. — Bedarf nun unsere neue Auffassung von בר כוכבא noch einer Bestätigung, so erhält sie dieselbe eben in dem andern, von Syucellns angeführten Namen: Monogenes. Dieses Wort ist keines- Wegs in allen seinen Bestandtheilen griechisch und kann daher auch nicht: ״alleingeborener" bedeuten. Vielmehr stammt dasselbe ebenfalls, wie sich gleich zeigen wird, von einem orientalischen Namen des Gottes Hermes her. Dieser Gott wurde nämlich zu Edessa, der berühmten vorderasiatischen Stadt, mit syrischer und griechischer Bevölkerung, Noniwos genannt, (Julian. Imper- Or. in reg. Sol. 4. p. 150, D. Ed. Spannheitn: w's 0' Mdnpog ulr ,EQfirjg üij x. t. A.). Dieser Name, mit Abbrechung seiner griechischerr Endung, ist offenbar kein anderer als מגי, der schon bei Jesaias (65, 11.) als Name eines syrischen Gottes vorkommt, den die Juden nebst dem andern syrischen Gott גר, anbeteten. Auch Origenes in seinem Commentar zum Johannes spricht von einem syrischen Gott Neu, den die Juden angebetet haben sollen, womit er aber gewiß eben nur den von Jesaias erwähnten מגי meint, (vgl. Do Gad et Meni in Huetiana ou pensees diverses de M. Huet. Amsterd. 1723. p. 336. seqq.). Dieser Götter- Milte dürfte es auch sein, der, wie so mancher andere Göttername in die Angelologie eingedrungen, dem Engelnamen?מגיא (Üa8iöl, 31 b. 41 x.) zu Grunde liegt. Bei der ausgedehnten Verbreitung des Merkurkultus im Morgen- und Abendlande ist es in der Thal kein Wunder, wenn dieser Gott in den verschiedenen Gegenden verschiedene Namen führte und sich darnach auch die von seinem Namen abstainmenden Menschennamen änderten. Der Name Monogenes, vermuthlich eben ans einer Gegend herstammend, in welcher, wie zu Edessa und andern syrischen kleinasiatischen Städten, griechische und orientalische Elemente inniglich verschmolzen waren, der Gott Hermes aber Monimos genannt wurde, bedeutet nichts anders als ״Sohn