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Ben Chananja · 1860-01-01 · 4-5 (1860) · p. Seite 231

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
3 (1860)
Issue
4-5 (1860)
Date
1860-01-01
Page
Seite 231 (sequence 75)
Language
German
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— 231 — lassen sich dem Laute nach mit -?2212 22 nicht in Einklang bringen, müssen also mit diesem sinnverwandt sein. Eine leichte, aber darnm nicht minder wesentliche Berichtigung der herkömmlichen Ausfassnng dieser Namen wird uns in der That zeigen, daß -?2212 22 und Monogenes, von שטעון vorläufig abgesehen, nichts weiter als gleichbedeutende Uebersetzungen eines allgemein bekannten und üblichen Namens sind, so daß hierdurch alle bewegten Schwierigkeiten gehoben sein werden. Was nun zunächst den Namen -?2212 22 betrifft, ist vor Allem zu bemerken, daß -?2212 hier keineswegs in dem allgemeineu Sinne ״Stern," vielmehr nur in dem besondern Sinne zu nehmen ist, in welchem es bei den Rabbinen so häufig den Planeten Merkur oder Hermes bezeichnet. In diesem Sinne kommt das Wort unzähligemal vor; wir erinnern diesfalls nur an die Namenschiffre der sieben Planeten: שצם 2נ2ל, ebenso an die für unfern Zweck ohnehin nicht uninteressante Stelle (8adh. 156. a), wo es in Bezug aus den erwähnten Planeten heißt: 2!?-' ט?-ן -?12 2?- 22טאOO2 ״ 221222 יהא ג22 נהי2 221ים משוםWer im Merkur geboren wird, der wird ein erleuchteter und gelehrter Mann werden, weil er (Merkur) der Schreiber der Sonne ist." Merkur, oder wie ihn die Griechen nennen, Hermes galt nämlich, wie bekannt, für den Erfinder der Schreibekunst wie der Künste und Wissenschaften überhaupt und wurde als solcher in den Himmel versetzt. Als Planet heißt er auch bei den Persern ״der Schreiber des Himmels" oder ״der große Schreiber," (vgl. Delitsch im Literaturblatt des Orient 1840. Nr. 3 S. 37), führt aber sonst seinen alten Namen Merkur, bei den Griechen Hermes, vgl. in Letzterer Beziehung, T6v rov ‘Enunv ärrreoa, (Arist. Meteor. I, 6), ebenso '0 rotf ‘Eq!iöv dffTrjO (Theophr. de signis Fr. 6). Als ehemaliger Erfinder der Künste und Wissenschaften mache er, glaubte man, jeden der unter seinen planetarischen Einflüße geboren würde zum Künstler und Gelehrten, wie man anderseits Künstler und Gelehrte überhaupt aus gleichem Grunde viri wercuriales nannte Horat. (Ocl. II. 17, 39). Ausdrücklich sagt auch Julius Firmicus (Math. III. 18): Mercurius in parte horoscopi partiter constitutus in his quibus gandet signis in diurna genitura faciet philosophos, grammaticae artis magistros, geo■ metras coelestia saepe tractantes aut sacrarum rerum peritos faciet; und diese Ansicht ist im Allgemeinen auch in unsere Talmndstelle ausgesprochen. In diesem engem Sinne also, wornach 2212 oder 2212א den Planeten Merkur oder Hermes bezeichnet, ist das Wort auch im Namen 22 2212א zu nehmen, so daß hiernach dieser Name

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