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Ben Chananja · 1860-01-01 · 4-5 (1860) · p. Seite 169

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
3 (1860)
Issue
4-5 (1860)
Date
1860-01-01
Page
Seite 169 (sequence 13)
Language
German
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169 — dings Zweifel an der Richtigkeit der Angabe des Josefus auSgesprochen; aber 1847 erklärte er ausdrücklich, daß er früher durch die Autorität Anderer irre geführt worden sei (Top. Jer. S. 108. Anm. 4.)! Das wichtigste Bedenken, welches gegen den Bericht des Josefus erhoben wurde, stützt stch auf das erste Makkabäerbuch, aus dessen Erzählung sich ergibt, daß Simon die wiedergewonnene Akropolis unversehrt ließ, und für jüdische Zwecke benützte (13, 50. 14, 7. 37.). Robinson löst diesen Widerspruch auf folgende Weise: ״Simon folgte seinem Bruder Jonathan und bekleidete das Hohepriesteramt acht Jahre lang (1. Makk. 13, 8. 41. 16, 14.). Die Akra wurde, wie es scheint, in seinem zweiten Jahre bezwungen, und die Gedächtnißtafel (auf welcher die Bezwingung erwähnt ist), im dritten geweiht. Nun ist es sehr möglich, daß Simon zuerst bestimmt wurde, die Akra als einen Vertheidigungsplatz für Tempel und Stadt zu behalten und zu befestigen,.daß er aber späterhin, als er fand, die Festung eigne sich besser den Tempel zu beherrschen und zu schrecken als zu vertheidigen, beschlossen habe, sie zu schleifen, den Felsen, auf dem sie stand, abzutragen, und eine andere Festung im Norden des Tempels auszubauen (Top. Jer. S. 108.)." Ja, Robinson findet sogar in dem heutigen Jerusalem Spuren der in Rede stehenden Bauunternehmung. ״Das Thal", sagt er, ״das vom Damaskusthore südwärts läuft, war ohne Zweifel ursprünglich eine viel tiefere Schlucht als jetzt. Die Natur des Bodens auf beiden Seiten zeigt dies; denn noch immer ist das Thal bis ganz hinunter nach Siloam, bald auf dieser Seite, bald auf jener mit Schichten von schroffen Felsen eingefaßt. Diese Schlucht, ursprünglich so tief, trennte einst den Tempel von Zion und auch von Akra, und sonderte ihn solchergestalt von der übrtgen Stadt ab. Um aber den Tempel mit der Unterstadt zu verbinden, häuften die Makkabäer Erde im Thale auf, indem sie entweder sein Bett erhöhten, oder einen Erdwall darüber bauten, während sie zugleich die Spitze von Akra abtragen ließen, die sonst den Tempel beherrscht hatte (das. S. 10.)." Wir legen unserer Untersuchung die aus Autopsie hervorgehenden Anschauun-

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