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Ben Chananja · 1860-01-01 · 4-5 (1860) · p. Seite 168

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
3 (1860)
Issue
4-5 (1860)
Date
1860-01-01
Page
Seite 168 (sequence 12)
Language
German
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— 168 ein Theil dem andern gegenüber, auf zwei Hügeln erbaut, die durch ein dazwischen liegendes Thal getrennt waren, in welches, eines über das andere gedrängt, die Häuser ausliefen. Von diesen Hügeln war der, auf welchem die Oberstadt lag, viel höher und gerade in seiner Ausdehnung .der andere Hügel, Akra genannt, auf welchem die Unterstadt lag, war auf beiden Seiten gerundet. Diesem gegenüber lag ein dritter Hügel, von Natur niedriger als Akra, und früher durch ein anderes breites Thal getrennt. Später, als die Makkabäer herrschten, wurde Erde in dieses Thal geschüttet, indem man wünschte, die Stadt mit dem Tempel zu verbinden; und indem die Höhe von Akra niedergearbeitet wurde, ward dieser Hügel niedriger gemacht, so daß der Tempel selbst darüber hervorragte (Bell. Jnd. V. 4, 1.)." In den Alterthümern berichtet er: ״Simon hat nach Eroberung der Akra in Jerusalem dieselbe dem Boden gleich gemacht, damit fie nicht, wie bisher, dem sie innehabenden Feinde zum Operationspnnkte seiner Feindseligkeiten diene. Nachdem dies geschehen war, schien es das Beste und Zweckmäßigste zu sein, auch den Hügel, aus dem die Akra gestanden hatte, abzutragen, damit der Tempel mehr hervorrage. Dazu bewegte er die zu einer Versammlung berufenen Bürger, indem er ihnen vorstellte, wie viel sie schon von der Besatzung und den Ueberläufern zu leiden hatten, und wie viel sie noch würden zu leiden haben, wenn wieder ein Fremder die Herrschaft behauptete, und Besatzung in die Burg legte. Durch diese Vorstellung bewog er das Volk, auf seinen Vorschlag einzugehen, indem er demselben nur das anrieth, was ihm nützlich war. Und da Alle Hand an's Werk legten, trugen sie den Hügel ab, und ruhten drei Jahre lang weder Tag noch Nacht, bis sie denselben dem Erdboden gleich gemacht hatten. Von dieser Zeit an überragte der Tempel die ganze Stadt, weil die Akra sammt dem Berge, worauf sie gestanden, verschwunden war (Alt. XIII. 7, 7.)." Die von Josefus mit so vieler Bestimmtheit erzählte Abtragung ist aber von älteren und neueren Forschern in das Reich der Sage oder gar der Fiktion verwiesen worden. Zuletzt geschah dies, so viel nnö bekannt ist, von Prof. Grimm in Jena, welcher sich auch auf Robinson beruft. Nun hat Robinson's 1841 aller-

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