Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 1 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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— 2 dadurch verwirkte Strafe, und es sind auch alle Straf-Untersuchungen, wenn solche etwa wegen dieser strafbaren Handlung anhängig wären, sogleich einzustellen. — Wien, am 9. November 1859. Franz Josef w. p. Erzherzog Wilhelm m. p., FML. Graf v. Recffberg' m. p. Nadaö dp m. p. Goluchowsky w. p. Aus Allerhöchste Anordlinng Freiherr v. Ransonnet w. p." Geschichtliche Erläuterung der Nochen Daniel's. to yaq ayaveg err tov tpaveQOV tdyiöttjv Syei trjv dlayvoötv. Jsocr. 1. Rückblick auf die bisherige Auslegung. Die letzten vier Verse im neunten Kapitel Daniel's enthalten bekanntlich׳ das schwierigste Problem der. biblischen Eregese. Mehr als irgend eine andere Spezialität der Schriftauslegnng haben sie von jeher die Aufmerksamkeit der Forscher aus sich gezogen. Die Zahlen: 70, 7, 62, 1% forderten den Scharfsinn der Eregeten heraus, und die dogmatische Bedeutsamkeit einiger in den fraglichen Versen vorkommender Ausdrücke machte die Entzifferung der Zahlenhieroglysen um so wünscheuswerther. So-wurde' man nicht müde, zu suchen und zu forschen, um die geschichtlichen Beziehungen der inysteriösen Wochenzahlen zu entdecken. Der snbjektiven Kombination war ein weiter Spielraum geöffnet; aber jede neue Berechnung zeigte nur die Unzulänglichkeit der früheren Berechnungen. So kam es, daß die in Rede stehenden Verse nicht so viele Buchstaben zählen, als Erklärungsversuche! Den ersten chronologisch-eregetischen Versuch enthält das Seder Olam (Abschn. 28, Ende), welches auf den Thannajten R. Jose B. Chalaftha zurückgeführt wird. Die daselbst gegebene Erklärung galt aber nicht für maßgebend. Aben Esra, R. Saadia, Jehnda Hedesst, Leon de Bannolas, Lippmann von Mühl- Hausen, Don Jsak Abravauel, Albo, Josef Jbn Jachja, Asariah de Rosst und andere Schriftforscher gingen vielmehr ihren eigenen