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Ben Chananja · 1859-01-01 · 11 (1859) · p. Seite 527

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
11 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 527 (sequence 39)
Language
German
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- 527 — ließen. — Und sollte unsere Jugend die Namen dieser Männer nicht kennen? Dieser Männer, die für uns gekämpft und gelitten, und oft sich" aufgeopfert haben? Und wenn wir unfern Schülern von Galliläi und Newton erzählen, wenn wir Schiller und Göthe als Meister der deutschen Dichtkunst nennen, verdient da nicht auch ein Saadjah oder Mainion, ein Ibn Esra oder Jehuda Halevi wenigstens genannt zu werden? — Wenn in der Gegenwartvon so vielen Seite!! über Judifferentismus, in Bezug auf Religion und Religionsgenossen geklagt wird, so liegt ein großer Theil der Schuld daran, daß die Schule es unterlassen hat, das nationale Bewußtsein ihrer Zöglinge zu wecken. Diesem will ״Rimmonim“ abhelfen, indem es die Namen der vorzüglichsten Gelehrten anführt, und kurze Lebensbeschreibungen beifügt. Der glaubenswarme Lehrer wird die trockenen Skizzen leicht zu erfrischen, zu beleben und zu erweitern wissen. Sind ihm ja im ersten und letzten Abschnitte des Buches treffliche Muster gegeben! Neuester Leitfa-eu zur gründlichen Erlernung der hebräischen Sprache. Von Heim׳. Deutsch. Pesth, bei PH. Wodjaner. Besprochen vom Oberrabbiner Hochmuth in Veßprim. (Schluß.) Doch alte diese Ausstellungen sind nur kleine Mängel, die der Verfasser, gleich den folgenden, wenn er uns in beiden beipfiichtet, in einer zweiten Ausgäbe, die wir seinem Buche, sowol in seinem, als im Interesse der Schule recht bald wünschen, wird verbessern können. Der Schule würde auch noch der Vortheil erwachsen, daß das Buch in kleinern Lettern und in Hunderten von Exemplaren gedruckt, einen geringem Preis haben könnte, was der allgemeinen Einführung sehr sördersam wäre. Auf das Einzelne eingehend, hätten wir folgende Bemerkungen zu machen.' §. 7. a. die Verwechslung der Vokale ist nicht mit der Mutation der Buchstaben auf gleiche Linie zu setzen, da jene, nicht aber diese grammatikalische Begründung hat. — §. 8. für die etwas ungeschickten Ausdrücke: bewegliches und ruhendes Schwa, möchten wir Vorschlägen: das Schwa steht entweder unter dem verstärkten An- oder Auslaut: שוא גע und ש׳ נה könnte als Genitiv anfgefaßt werden. Ebenso wären im §. 7 für die Ausdrücke: offene und geschloffene Silbe, nicht auslantend und auslautend; Ausdrücke, die dem Schüler aus der deutschen Grammatik bekannt sind, paffender gewesen. —- §. 11. Enthält einen kleinen Widerspruch; da im angeführten Beispiele der ruhende Buchstabe ein Schwa hat. — §. 14. ״Ob dem Dagesch ein Vokal vorgeht", unmittelbar vorgeht, wäre präziser gewesen. — §.19. ״Als Ton- Zeichen", besser: als Worteton. — Ibid. ״Nach der verschiedenen Pansenlänge"

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