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Ben Chananja · 1859-01-01 · 11 (1859) · p. Seite 516

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
11 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 516 (sequence 28)
Language
German
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516 gehört, daß Teufel oder Quälgeister schöu vorgestellt werden? Und warum nennen sie sie nicht bei ihrem wirklichen Namen? — Ja, noch obendrein wissen die Rabbiner die Bedeutung von Ormnzo und Ahrimo sehr wol (1. Thos. B. B. 8. a.) und sprechen sich darüber aus (Sarh. 79.). Wie käme dann die Bedeutuug רים^ hierher! Und wenn Altes zuträfe, was soll die Erklärung, wenn es wirklich blos ein Eigenname war, der doch an sich keine Bedeutung hat? — Dies Altes führte mich auf den Gedanken, daß die zuerst angezogene Stelle die einzige richtige sei, ans welcher die in Nidda iuterpolit worden, welche gar keinen klaren Sinn gibt, und ich hielt die Namenerklärung ans dem Griechischen für ein einfaches Mißverständniß, wie manche ändere sprachliche Bemerkung bei Raschi. — Wenn indessen meine Konjektur wirklich gewagt erscheint, so kostet es mir kein Opfer, sie anfzugeben, und ich überlasse den Thalmudlehreru recht gern die gewöhnliche Lesung □שדי, nud den Begriff einer Teufelsschönheit, die ich nicht fassen kann.— Daß die ganze Sache aus die Geschichte keinen Einfluß übt, erkennt wol ein Jeder ohne Weiteres; und es wäre kaum der Rede Werth, wenn man nicht einen Zeitungsartikel darans gemacht hätte, in welchem sogar Hr. L. selbst eine unhaltbare Konjektur vorsührt, die er nachmals wieder aufgibt, um Hrn. S. L. Rapoport beiznpflichten, welcher im Wesentlichen Recht hat. — Bewährt sich hier wol in solchen Lapalien des קנאת־ סופרים תרבה הכמה? Schließlich möchte ich noch hinznfügen, daß ich im dritten Bande, insbesondere S. 367 der gebotenen Kürze wegen einige Namen, welche auf Erwähnung Ansprüche hätten, vielleicht mit Unrecht ansgelassen habe. Da ich in Betreff der Literatur noch Einiges nachzuholen gedenke, so wäre es mir lieb/ noch rechtzeitig auf die wichtigsten Schriften, welche einen starken Einfluß geübt haben, aufmerksam gemacht zu werden. Nachträgliche Bemerkungen;« meinen Erörterungen im X. Heft dieser Ztschr. S. 442 ff. Da einige Zusätze, welche ich der geehrten Redaktion, bald nach Abgang obigen Aufsatzes einsandte, und noch mehr mein Wunsch, denselben gänzlich nmzngestallen, zu spat einliefeu, um Berücksichtigung zu finden, so erachte ich es für nöthig, um neuen Mißverständnissen vorznbengen, mindestens verschiedene wesentliche Punkte noch zu beleuchten, zumal auch andere Stimmen aufgefordert werden, sich weiter über den fraglichen Gegenstand auszusprechen. Vor Allem muß ich, mit Beziehung auf die Anmerkung des gelehrten Hrn Herausgebers S. 333, welche ich erst nach jener Absendung erblickte, meine Berufung auf dieselbe Stelle desJeruschalmi, die dort, als gegen meine Darstelluug genügend, rechtfertigen. (Man sehe oben S. 447, wo übrigens statt Nasch zu setzen ist Hasch, und weiter unten statt bejahet, gelesen werden soll bezieht.) Wir fassen die Stelle natürlich ganz eben so auf, wie die Kom-

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