Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 11 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 515 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Rashi 1× ep/1002670
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— 515 — nicht vorkommt, demnach zu vermrtthen ist, daß dieser Name in jene Stelle blos durch Abschreibefehler hineingerathen sein möchte, d) das. S. 389 unten in der Anmerkung ist der Ausdruck: znm zwei-, ten Male zu streichen. Er ist durch Mißverständniß des Ausdruckes (כ״ה viii. S. 107). נסיבת אינתחא מן'קדמת דנא und einer Bemerkung des wackern Herausgebers entstaudeu. Jedenfalls betrifft das Aktenstück dort dieselbe Witwe, von welcher es sich handelt, o) das. S. 400 hätte nach der Bemerkung: ״Der Seeräuber merkte bald den Werth seiner Beute" noch weiterhin ans der Quelle hinzngefügt werden sollen, daß er doch nicht ihren vollen Werth richtig zu schätzen gewußt hatte, weil er den Verkauf des Moseh in Cordova nachmals rückgängig machen wollte. (Inzwischen mochte dies wol schwerlich als sehr wesentlich anzusehen sein.) Wir haben von demselben Kritiker eine recht tüchtige Abhandlung über רג״מה zu erwarten, welche noch manche geschichtliche Ergänzung verspricht. Mit nicht geringer Verwunderung lese ich so eben -in einem Beiblatte, des מניד von diesem Jahre Nro. 37 die ungeheure Verwunderung des Hrn. I. H. Sperling, in feinen übrigens muster- und meisterhaft verfaßten Schreiben an Hrn. David Rapaport, welches auf einer enggedruckten Foliospalte als eine wichtige Nettigkeit und als Kern des Ganzen auf eiuen großen und höchst bemerkenswerthen Mißgriff hinweist, daß ich II. S. 195 in Raschi שדים statt שדים gelesen habe. In der That wäre hier ein Mißgriff in Betreff eines Wortes, welches der berühmte S. L. Rapoport schon im עיך כ/לין besprochen hat, und der mir verliegt, kaum denkbar. Eher durste der Kritiker über eine dreiste Konjektur meinerseits klagen, zu welcher ich mich bekenne, und wie solche bei kritischen Forschungen oft genug vorkommt. Was mich bewog, von der allgemeinen Leseart abzugeheu, ist einfach der Umstand, daß ich dem großen Kommentator einen offenbaren Unsinn nicht zutraute. In der Stelle Thaan. 24. d. sagt er einfach: איפרא sei griechisch, und der Name איסרא הורמון bedeute יופי שרים היה לה; er gibt also, nach meiner Anficht nur eiue übrigens ganz prunklose Namcir Erklärung, und zwar augenscheinlich vom Hörensagen, denn Naschi verstand nicht griechisch. In Nidda dagegen 20. b. steht die von Hrn. Sperling angezogene ausführliche Erklärung an הורמין בר לילתא (B. B. 73. s.), welches nach dem dortigen Kommentar ein שד sein soll. (Mustafia meint, es bezeichne Hermes, den Götterboten), und sonach wird hinzugesetzt, bedeute der Name, der bei den Rabbinen mit Ehren genannten Königin □יוסי .שדי, d. i. Schönheit der Teufel. Ich habe mich dabei gefragt: Was hat sich der Kommentator dabei gedacht? Gaben die Rabbinen der von ihnen verehrten Königin, und zwar 4 Mal (so oft kommt sie vor), einen solchen Spottnamen? oder glaubten sie, daß sie solchen Namen wirklich führte? Und wer hat je