Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 10 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 467 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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- Rashi 1× ep/1002670
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467 — zu verstehen sind, sucht Hr. Bar ach, Rabbiner zu Tapolya in einer brieflichen Korrespondenz folgende Einwendung zu machen: Sind unter Kele Gelalin Wasserschildkröten gemeint, so schließt ja dieselbe Mischnah diese unter □ע״ך־ן שבי ausdrücklich aus; wären dagegen darunter Landschildkröten zu verstehen-, so gehören ja diese nach der ausgestellten Regel einer andern Mischnah (Kelim XVII. 14.) כל שנברא בששי טנלא unter die מ׳'ט? Gegen diesen erhobenen Einwand haben wir Folgendes zu bemerken: Es ist wahr, daß Gefäße aus Fellen von Land-Insekten, zu der Klaffe der כל״ט gehören, weil unter dem Ausdrucke עור (III. M. 11, 32) alle Thiergattungeu, mit Ausnahme der Wafferthiere gemeint. Hingegen Geräthe aus Knochen, wovon in der Bibel keine Erwähnung geschieht, und die blos aus der Stelle כל״ע (IV. M. 31, 20) deduzirt werden. (Cholin 25, Tb.) sind nur dann ט״ט, wenn sie von Landthieren Herkommen, Insekten aber sind davon gänzlich ausgeschlossen, daher unter כלר גללין auch Gefäße von Landschildkröten gemeint werden können. Zur Bekräftigung dessen wollen wir folgende drei Beweise anführen: 1) Aus der Stelle (III. M. 7, 24): ״Ihr sollet kein Blut essen, sowol von Vieh als von den Vögeln, schließt der Thalmud (Kerithuth 20. b.) das Blut der Insekten ans. Nun werden כ״ע של עופות ausdrücklich von ק״ט ausgeschlossen. (Cholin ib.), um so mehr כ״ע של שרצים. 2) Daß das Blut der Insekten ihrem Fleische gleichkommend ist, muß erst aus einem Zusätze הטכלא erwiesen werden. (Meila p. 16. a.) 3) Erubim 28, a. erklärt Naschi, daß die Stelle (III. M. 20, 25.). ״Ihr sollet eure Seelen nicht verunreinigen am Vieh, an Vögeln und an Allem, was auf Erden kriecht", auf Insekten nicht anwendbar. Aus alldem ist ersichtlich, daß, wo in Bibel und Thalmud der Ausdruck:!ברטר, לריר, im Allgemeinen oder in besonderer Klaffe vorkömmt, Insekten darunter nicht gemeint sind, daher auch כלי?(צם של שרצים von dem Ausdrucke: □מעשה?!ך nicht deduzirt werden können. (Vgl. B. Kama 34, b. 55, a.) Dr. M. Zipser. 58. נחמה. Der Ausdruck יום חנרמה kommt öfter in den rabbinischen Schriften in Verbindung mit יום המירה vor, so im Midrasch zum h. Liede 1,3: עלשהעלמת מהם יה״מ ויה״ג. Auch findet sich an einigen Stellen des Thalmud's die Redensart: אראר בנהמה (Scheb. 34, a. Synhedr. 37, b. Chagiga 16, b.), über deren Sinn die Ausleger verschiedener Ansicht sind. Raschi erklärt merkwürdiger Weise die Redensart von keiner der drei angeführten Stellen, die Tosaphoth zu Chag. 1. 6. entscheiden sich für eine abgekürzte Schwurformet: ״Ich will nicht die Tröstung den Wiederaufbau Jerusalems erleben." . . . Andere glauben den Sinn der Stelle etwa so niederzugeben: ״Ich will