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Ben Chananja · 1859-01-01 · 10 (1859) · p. Seite 459

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
10 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 459 (sequence 23)
Language
German
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— 459 — von Oben — welche Lehre in dieser Sidra fast in jedem Stücke vorkommt, und hier durch das vielgebrauchte Bild des Kerzenlichtes verdeutlicht wird. — Das 78 אשגח ותקל וצרף. a. ist nach Sefer Jezirah, und der Hauptgedanke sehr schön: Israels Beruf mußte ihm Gott selbst geben. Zu vergleichen ist auch die Lehre der Gnostiker, daß diejenigen, welche sich zur wahren Religion bekennen, von dem Einflüsse der Gestirne befreit sind, während die Ungläubigen nach wie vor dem Schicksale unterworfen bleiben. Die folgenden Stücke sind ebenfalls ausgeführter Midrasch. — Die neue Version über die Parschah von 79. b. bis 80. b. mit ihren ר״יו + ע״ב ויעבור : רמזים , scheint zu Midraschhaneelam zu gehören. Vergl. über den Anfang Tanchnma ס׳קרח. Ebenso ist 82. a. כאשי הקרב mit ופרעה הקריב parallesirt aus כדר• lieber die Beziehungen zur Palme ist ב״ר und תנסומא zu vergleichen. 6k. Etion Agrippa, De ocultat. L. I. p. 39 und Hanghii Anthologia S. 50. Palma duplici de causa hominis simulacrum esse putatur, primum qaia fructorum non fert sine c 0 i t u etc. etc. 85. a. holt hier weit aus, um zum Ziele zu kommen. 86 קטר הוא לאתמטרא קטרת. a. Der Vers ans Jes. 41. der im מ״ר auf Abrahams Kampf mit dem Könige gedeutet ist, wird hier auf die Sfirathlehre applicirt. Doch merkt man viele verarbeitete Haggadoth, auch die kabbalistische Deutung der Synonime דבר הגר אשר läßt eine jüngere Arbeit ahnen. 88. h. eine ׳ויעמוד אשר עומר לנס גש wie sie dem Soharmidrasch charaktenstisch ist, — 90. b. kabbalistisch bearbeitete Midrasch. — Das folgende Stück mit seinen Wiederholungen und Erklärungen verschiedener Thalmudstellen: בת ת״ה׳פקרונא רמארי אתפקד בירי beschließt die Sidrah, gehört aber eben so wenig zum eigentlichen Sohar wie das folgende Stück 92. a., welches ohne allen Zusammenhang als eine Art Einleitung zu den folgenden Lucubrationen anzusehen ist. Fast satyrisch erscheint der zu Anfang solcher Stücke als Titularschlagwort figurirende Schristvers.

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