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Ben Chananja · 1859-01-01 · 8-9 (1859) · p. Seite 374

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
8-9 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 374 (sequence 34)
Language
German
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374 — tqv dqi&fAOv viovq tr\v ijAexiav viovq ylwttav rijv Tzagd *lovdaloiq ndtytov *eil ncudüav dxQißwq f4,a& qdo!L1evovq (Jos. Ant. XX. 2, 5; 3, 4). Könnte diese letzte Nachricht nicht mit der von Jakob von Edeffa erwähnten Gesandtschaft im Zusammenhänge stehen, die Abgar nach Palästina, behufs einer Bibel- Übersetzung sandte? Wenn uns endlich Josefus erzählt, daß der galiläische Jude Eteasar den Jzates beim Lesen des Pentateuchs fand, — wozu Wichelhaus und Grätz (Geschichte der Juden III., 334) bemerken, daß darunter ohne Zweifel die griechische Nebersetzung der Bibel zu verstehen ist — wenn auch da§ Buch Bereschith Rabba (6. 46) erwähnt, daß Jzates und sein Bruder Monobaz die Genesis Lasen, könnteu wir da nicht leicht aus die Vermnthung kommen, daß sie sich eben der zu diesem Zwecke in Palästina angefertigten syrischen Bibelübersetzung oder unserer Peschittho bedienten? Jzates steht also in irgend einem Zusammenhänge mit der Abfassung der Peschittho. Keinerlei historische Gründe widersprechen dieser Annahme, ja sie wird von der syrischen Tradition in hohem Grade unterstützt. Man wäre demnach berechtigt, den Ursprung der Pesch, unter der Regierungszeit des Jzates, d. i. am Ende des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts zu suchen. Unter dieser Voraussetzung hat die Annahme keine weitere Schwierigkeit, daß die Peschittho 1) das Werk mehrerer Uebersetzer ist, und 2) im G e iste der jüdischen Lehre und nach jüdischen Traditionen, d. h. nach den in Palästina geläufigen traditionellen Uebersetzungen angefertigt wurde. Diese zwei über das eigentliche Wesen der Pesch, neues Licht verbreitenden Sätze bleiben aber nicht blos als Corrolarien einer vielleicht noch hypothetischen Behauptung stehen, sondern werden mit aller Evidenz aus der Uebersetzung selbst bewiesen. Zuvor jedoch muß die Beschaffenheit des Tertes, dem die Beweise entnommen worden, untersucht werden, und da stellt es sich heraus, daß derselbe sehr im Argen liegt. Die Korruptionen im Terte entstanden theils dadurch, daß die Syrer, denen die Pesch, die kanonische Bibelversion war, diese ans der syrischen Uebersetzung des N. ,T. emendirten, theils aber aus den» Umstande, daß der stellenweise korrumpirte Tert Ephraem des Syrers und der später, zumeist aus der LXX. hervorgegangenen syrischen Bibelübersetzungen zur Emendation der Pesch, benützt wurde. Von Jakob Edeffenus erzählt Bar-Hebräns selbst, daß er neun Jahre läng im Kloster Teleda die Pesch, des A. T. emendirte (^תר bei Assenau bidl. Orient.. II. 336). So entstanden jene unzähligen Gloffeme, von denen die Pesch, wimmelt, und aus deren vom Verfasser anfgeführten Menge hier folgende ihre Stelle haben mögen: Gen. 34,24. הוא ענה אשר מצא את הימים ב^דבר übersetzt die Pesch.! לה מי״א בנודברא הוא עגא דאשכח• Diese Nebersetzung, welche Viele auf die von keiner alten Version bestätigten Variante □המי führte, ist durch das ungrammatische לה unsinnig. Der Verfasser findet aber hier

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