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Ben Chananja · 1859-01-01 · 8-9 (1859) · p. Seite 372

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Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
8-9 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 372 (sequence 32)
Language
German
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372 hatte Nachricht von der Existenz einer syrischen Uebertragung der Genesis; Chrysostomus berichtet, daß die Syrer, Egypter, Juden, Perser, Aethiopen die dogmata divina in ihre Sprachen übertragen haben; Ambrosius spricht von dem Syrus, qui hebraeo vicinus est et in sermone consonat et in p 1 erisque c011 gruit. Der Syrer wird ferner erwähnt von Hieronymus, Basilius M., Theodoret, Eusebius ans Caesarea, Diodorus Forsensis, Eusebius Emesenns, am meisten aber von den Schülern der Antiochenischen Schule, als deren Häupter Lueianus und Dorotheas angesehen werden. Bei. weitem am wichtigsten, ist d.as Zeugniß des Ephraem Syrus, der seinen zu einen großen Theil des A. T. verfaßten Kommentaren einen syrischeu Bibeltert zu Grunde legt, der ohne Zweifel unsere Pesch, ist. Er nennt sie. מסקתן* unsere Mition- תרגום ריק im Gegensätze zur אתריתא משלמגותא und unterscheidet sie von dem עבריא und יוגיא• Er ist schon so Weit von dem Ursprünge der Pesch, entfernt, daß ihm selbst manche Ausdrücke derselben unklar sind, und . daß er es oft für nöthig hält, diese Ansdrücke seinen Lesern durch geläufigere zu erklären (Vgl. S. 4 und 53). In seinem Peschitthoterte finden sich viele Uebereinstimmnngen mit der LXX. und Spuren einer alten, ursprünglichen Version, die in den jetzigen, vielfach korrumpirten Texten vermischt sind. Ob die Pesch, in den Thalmud en citirt wird, ist fraglich. Es läßt sich nicht entscheiden, ob die Stelle jerusch. Megilla c. I. hal 11, welche aber in Midr. Esther, Ende. 6. 3. in anderer Fassung vorkommt, sich auf die Pesch, bezieht. Mit größerer Wahrscheinlichkeit finden sich Spuren der Pesch, in zwei Stellen des Josephus und des Buches Bereschi th Rab ba, wovon weiter unten. Der Erste, welcher unsere Uebersetznug mit dem Namen Peschittho oder arabisch בסיט״ת anfüyrt und die verschiedenen Ansichten über deren Entstehung mittheilt, ist der einer Judenfamilie entstammende syrisch-arabische Schriftsteller Bar-Hebrae ns oder Abel-Pharag. Er verbreitet sich über dieselbe an verschiedenen Stellen seiner arabisch geschriebenen ״Geschichte der Dynastien" seiner in syrischer Sprache abgefaßter und unter dem Namen ארצא ^W-horreum mysteriorum Scholien zum A. T. und in seiner syrischen Grammatik. Er hat eine sehr schlechte Meinung von der Pesch. Unter Anderen nennt er sie eine ״schwankende G rund läge" (לעיעא שתאסתא) und hebt ihre ״Rohh eit" im Verhältniß zu der hochgehaltenen ״feinen" LXX. hervor. Mit wahrer Kleinigkeitskrämerei sucht er einzelne Stellen heraus, die nach seinen ängstlichen Begriffen von Grammatik ungrammatisch sind und den Sinn des Textes schlechter als die griechische Uebersetzung wiedergeben. (Vergl. S. 4—5.) Nach Bar Hebräns wird die syrische Bibelübersetzung allmälig bekannter, so daß sogar bei dem mit Bar-Hebräns gleichzeitigen jüdischen Gelehrten, M. Moses b. Nachmän, in dessen Pentatenchkommentare (in der Einleitung

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