Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 8-9 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 364 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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— 364 — welchem die Vokaltöne entstanden sind, welche den Buchstaben der Sprache als bewegende Geister dienen.') 8- 59. Beachtet man nun den Umstand, daß der Ausdruck הורמנא דמלכא ausschließlich nur in dem סתרי חוררו genannten Fragmente vorkommt, und vergleicht man überhaupt die ganze Stelle mit einem Stücke fV'D Anfangs Vajera 100, a. ff. so wird man von der Aehnlichkeit des Stils wie des Inhaltes so überrascht, daß die Vermuthung, beide Stücke wären nur zwei verschiedene Versionen einer nicht zum eigentlichen Sohar gehörenden Arbeit, fast zur Gewißheit wird. Unser Stück ist wahrscheinlich der Anfang des ס״ח, welche Ueberschrift vergessen worden ist. Vgl. auch הקונים 79 חדשים. a., wo eine dritte Version dieser Stelle vorkommt. — Das Eine aber steht jedenfalls fest, daß der in diesen Stellen aus Daniel zitirte Vers nicht auf den Sohar und dessen Verfasser bezogen werden darf.") Nur in den jüngsten Theilen des Sohar, in Raja und Tikunim wird genannter Vers in dieser Beziehung gebraucht und wahrscheinlich ist der Name Sohar auch erst mit diesen jünger» Stücken entstanden. Der ältere Name des Werkes war כוררשיהי אור, weil der eigentliche Midrasch mit her Erklärung dieses Verses beginnt. 0) Daß das hier allegirte והמשכילים re. ') Dieses Bild ist sehr alt. Demetrius Phalereas erzählt: Die egyptischen Priester sangen die sieben Vokale als ein Loblied der Götter. — Ein alter griechischer Hymnus singt: Mich den Unvergänglichen preisen die sieben Buchstaben der Stanunlaute als den unermüdlichen Vater altes Vorhandenen. Ich des Weltenban's unzerstörbare Le per rc. Den Kabbalisten kam hier der Doppelsinn zu statten, daß der Urpunkt נקודה zugleich der Name der Vokalzeichen ist. Vgl. übrigens auch I. 74 a und Sohar Schir haschirim Ed. Amsterd. Seite 57, Col. 4. und 58. Col. 1. 2. 2) 3m r>"D a 100 a. möchte, ich das als einen für הרא? *in* geschlichenen Schreibefehler betrachten. 3) Der Name Sohar ist entweder ans diesem Lichtthema und zugleich als Analogie mit ^N2^entstandeu, oder haben die spätern Kabbalisten schon unser Stück am AnfanM vorgefunden und nannten cs nach dem auf der ersten Seite so oft vorkommenden Worte Sohar; — die von Milsahagi zur Motivirung dieses Namens citirte Jerusalemstelle, ist zu weit hergeholt.