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Ben Chananja · 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 311

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
7 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 311 (sequence 19)
Language
German
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311 — Wissenschaft, zum Chaßidäsr macht ste den Andern 34)״• Hieher gehören ferner Sprichwörter wie: ״Der Stiel der Ars, die den Wald verheert, stammt aus des Waldes Mitte (Sanh. 39, 1H". ״So lange ste jung und zart find, biege die Aestlein, in späten» Alter vermagst du's nicht mehr (Midr. Spr. 22, 6)". ״Der unfruchtbare Obstbaum steht in der Gesellschaft des müßigen Schilfrohrs^)", d. i. Gleich und Gleich gesellt sich gern, oder: Hin 86 r6886wl)I6llt 8'a886ml)I6llt. —״Nie können des Weinstockes Beeren der schützenden Blätter entbehren", d. i. die Schristgelehrten bedürfen der Unterstützung der arbeitenden Klasse. An dem Weinstocke, welcher Israel darstellt, ״sind nämlich die Rauken das Bild der Wohlhabenden, die Beeren das der Schriftgelehrten, die Blätter das der Arbeiter, und die dürren Reiser (קנוקנות ----- xayxavos) das der Proletarier (Chul. 92, a)". Bei dem häufigen Gebrauche des Baumes als Bildes des Menschen wird es nicht sehr anffalleu, daß man am Ende den Baum fast als ein menschliches Wesen angesehen hat. Während man nämlich die Wurzeln eines seine Frucht vor der Reife abwerfenden Baumes aus rationellen Gründen mit Steinen umgab 36), bestrich man den Baum selbst mit Röthel (סקרא ----- oxyga.), um ihn kenntlich zu machen, und gleich einem leidenden Bruder der frommen Fürbitte zu empfehlen (Sabb. 67, a). Auf sentimentale ' Personen wird diese Nachricht von dem Mitgefühle mit dem Fruchtbanme ohne Zweifel einen wohlthätigen Eindruck machen, und vielleicht bei ihnen eine süße Erinnerung an Tieck's Märchen a1) Lek. Tob z. St. S. oben S. 15. 35) B. Kama 92, b. s. jedoch Aruch שרך III. Das Sprüchw. Pes. 112, a scheinen die Ausleger mißverstanden zu haben. 3e) Dieses Verfahren, welches auch der heutigen Baumkultur nicht ganz fremd ist, erklärt sich aus Theophr. Causs. Plant. III, 7: ono>g 6v§§0>] yivtjtcu rov vdatog y.al tov &8()0vg ovtoi (01 XiO ot) xatayvxoiöi rag fäag, und aus Virg. Georg. II, 349—52: jamque reperti Qui saxo super, atque ingentis pondere testae Urguerent: hoc effusos munimen ad imbres Hoc ubi hiulca siti findit canis aestifer arua. Hieraus erklären sich wol auch die auf den Baum bezüglichen Worte Bildad's על גל שרשיו יסבכו בית אבנים ׳תות Job 8,17. 20*

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