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Ben Chananja · 1859-01-01 · 5 (1859) · p. Seite 219

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
5 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 219 (sequence 27)
Language
German
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— 219 — 30. דרדקי. Die Targmnim habe» dafür gewöhnlich "רקדקין" oder ע,) דערקין statt ק׳, wie ארעא־ארקא) von der Nadir "״ "רקקjung, klein". Demnach glauben wir, daß in דרדקי das ׳ד wie in כרבל ,טרפשא ,שרעף ,שרביט u. d. g. paragogisch, das als erster Wurzelbuchstabe doppelt gesezt, und die richtige Leseart דרדקי (mit Dagesch forte zunl Ersätze des fehlenden ק׳) ist. Mussafia und Landau schweigen gänzlich über die Etymologie dieses Wortes. .חמירא , חמע .31 Diese Wörter suchen wir vergebens im Arnch, was um so auffallender erscheint, als dieselben im Thalmud sich häufig finden, und deren Vorhandensein in ihm dem Arnch also unmöglich entgehen konnte! Es ist ferner bemerkenswerth, daß, während in den ^המירא^חזמ^ו nur in der Bedeutung von Sauerteig vorkommt (sie übersetzen שאור immer mit חמירא und חמץ immer mit המיע), der Thalmud nicht blos Sauerteig, sondern Gesäuertes überhaupt darunter versteht, wie dies von R. Jfferles (im 15. Jahrhundert) Respons. Nro. 134 ans Pesach. 4, a. 5, b. 30 a. treffend nach gewiesen wird. Ob aber von der Wurzel "המע", wie R. I. das. weiter bemerkt, nur das Verbum (מהמע ליהמע) und nie das Substantiv (חמיע) im Thalmud zu finden ist, bedarf noch der Untersuchung. Eisler. 32. פרפרא. Der Spruch R. Eleazar b. Ehaßma's: תקופות וגמטריאות פרפראות לחכמה (Aboth 3, 18) ist in alter und neuerer Zeit auf vielfältige, zum Theil sehr abenteuerliche. Weise ausgelegt worden. Ich glaube, das überschriftliche Wort von noqnri Spange, Haken, oder besser von 7tqona% Handhabe, herleiten zu dürfen. Vergl. Oukelos 2 M. 26, 6 : פורסיא קרסים. Die richtige Nebersetzung des Spruches ist mithin: Astronomie und Geometrie sind Handhaben der Wissenschaft. R. Eleazar, als Mathematiker berühmt und wahrscheiulich mit der griechischen Literatur einigermaßen vertraut, bediente sich eines Spruches, der auch den Griechen bekannt war. Nach dem Berichte Plutarch's (v. d. moralischen Tugend, Ende) Pflegte Xenokrat die mathematischen Wissenschäften die Handhabe der Philosophie zu nennen *). Hiemit analog, rühmt der Thalmud dem Könige Salomo nach, daß derselbe durch seine Einrichtungen und Anordnungen Handhaben zur Th or a gemacht habe. Vergl. Erub. 21, b: בחח׳ היתר, חורה דומה לכפיפה שא״ל אונים עד שבא שלמה ועשה לה אזני□• Auch die Philosophie, הכמה Gnosis, bedarf der Handhabe *) Die bezügliche Stelle lautet: . . . ta ^aO-rj^ata cpcuq tig «V 0U iXtyt Stv0'AQCttr\g laß ctg icvcu qiloöoqiag.

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