Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 5 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 217 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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— 217 — von dem ersten Theile; dieser andere Theil ist vielmehr ganz von der Stelle צדק ומשפט bis zum Ende in Sohar Mischpatin 122, a. ff. als ein Auszng ans dem Buche der Urgeheimnisse חיררוין zu lesen, wo die Buchstabenmystik mit אההע auch viel deutlicher und auch noch Manches zu finden ist, was zur Aufklärung dieses Stückes dienen kann (s. 123, b daselbst). §. 51. Daß wir es hier mit zwei resnmirenden Schriften, die sich nur die Lehre vom Attik und vom Seir zur Aufgabe sezten, zu thun habe», bezeugt noch der Umstand, daß weder von Adam Kadmon, noch von der Pneumatologie und Dömonologie hier Etwas zu finden ist. Gleich nach Beendigung der Seirformen folgt die Beschreibung des Todes und der lezten Ehre des Joachiden, deren legendenartiger Ton an die bekannten Sagen vom Leben und Wirken desselben anklingt. Wahrscheinlich schließt der ganze Sohar mit diesem Stücke, so daß der mnthmaßlichen Anordnung gemäß, die ältesten Sohareremplaren mit Sifra dzn. und Jdra raba begonnen und mit der Jdra suta geendigt haben mögen (cf. Jcllenik Beitrag 1,23), erst in der spätern Ausgabe sind diesen Stücken die jetzigen unkritischen Plätze angewiesen worden. Zum Schluffe noch die Bemerkung, daß in den drei bis jezt besprochenen Schriften die Benennung אין סוף nirgends zu finden ist, was aber noch bedeutender, die "ד״ עולמות א״ב״י״ע sind weder erwähnt? noch wird irgendwo auf dieselben angespielt, was um so bedeutsamer erscheint, da diese in Schriften ans der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts schon Vorkommen. Auch ist vielleicht zu verwundern, daß nirgends eine Beziehung zum ם׳ יצירה bemerkbar ist. Man kann also mit gutem Rechte diese Schriften in die Reihe jener sogar in Afrika verbreiteten mystischen Werke unbekannten Ursprungs setzen, über welche Mar R. Josef b. Berachja bei R. Haj Gaon anfragte, und wie aus der erfolgten Antwort R. Haja's ersichtlich ist, hat es in Babylon, überhaupt in Surah, viele für acht gehaltene Schriften dieses Inhaltes gegeben (cf. Jell. גנזי הכמת הקבלה S. 5. Not. 4).