Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 5 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 216 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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— 216 — wird, bis zu welcher Höhe also der Betende sich erheben muß. אלתקרי במד , das ist kein אל תקרי von altem Schrott und Korn. Auch die Verfahrungsart, aus dem Zahlenwerth der Anfangsbuchstaben eines Satzes Etwas eruiren zu wollen, ist hier zu finden, was selbst im Sohar eine große Seltenheit: ibid 24 — א״יכה י״רע א״ל ו״יש ד״ער! ב״עליון. Die bei der Beschreibung des Auges zitirten Verse sind viel deutlicher als in der Jdra raba erklärt. Cf. עיניו כיונים• §. 49. Die Formen des Ohres sind hier ibid 294, a. mit größerer Umständlichkeit als in der Jdra raba beschrieben, wobei auch ziemlich richtige phisiologische Bemerkungen zu lesen sind: die gewundenen Gehörgänge dienen, um das zu schnelle Eindringen des Schalles zu verhindern, wodurch der Gehörnerv zu stark asfizirt werden könnte, woran, wie gewöhnlich in diesen Schriften, eine allgemeine Betrachtung über die Schädlichkeit der Uebereilung geknüpft ist. — Die Bemerkung zu Kohelet 10, 20, so gezwungen sie ist, führt zu der Begründung der magischen Kraft des Worteö. Die zum Gehörmechanismus so nothwendige Flüssigkeit in der Schnecke des innern OhreS ist dem Verfasser bekannt, und er beschreibt sie poetisch וקלא עיל בתאי עקימא ואשתאבה בדאינדרא, dabei der Witz: נתל׳ כרית- Uns ist nur die Eustachische Trompete bekanntwodurch das Ohr mit der Rachenhöhle zusammenhängt. Unser Tert ahnt einen Zusammenhang mit Mund, Auge und Nase. Auch ist hier unter den übrigen Formen das Gesicht besonders erwähnt 295, a, was in der Jdra raba nicht der Fall ist. §. 50. Vergleichen wir nun diese Abweichungen mit der Stelle 295, b, wo die Buchstaben אר״תע und גיכק nach den Sprachorganen eingetheilt find, und 296, a, wo die Sfiroth in ihren jetzigen Benennungen in ihre Beziehungen zu de» Gliedmaßen vorkommen: so werden wir in der Muthmaßung bestärkt, daß der zweite Theil der Jdra suta ein jüngeres, von dem ersten Theile nnabhängiges Schriftstück ist. Und wenn wir oben 8- 37 bemerkten, daß die Jdra suta im Sohar nirgends zitirt ist, so galt dieses nur