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Ben Chananja · 1859-01-01 · 5 (1859) · p. Seite 213

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
5 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 213 (sequence 21)
Language
German
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213 — 292, a mit 288 אגי לדודי ועלי וכי, a. Die dort folgende Lehre von den Sfiroth (cf. oben §. 39) ist 291, b fast wörtlich wiederholt. Im Verfolge der Arbeit aber fällt er bald in den witzelnden Ton zurück, wie wir an seiner Stelle anmerken werden. 8- 46. Dagegen verdanken wir diesem Theile der Jdra snta ein vollständiges Resums der Lehre von den sogenannten Urkönigen. Gleich im Anfänge des Sifra dzn. ist diese angedeutet: ומלכין קרמאין מחו• In der Jdra raba wird sie an drei Stellen vorgetragen: 128, a im Vorübergehen, 135, a in Rücksicht auf die Urform der Menschengestalt als Bedingung aller Eristenz, und endlich 142, a in Hinsicht der durch die göttliche Gnade gemilderten Strenge, die erst jede Schöpfung ermöglichte. Der Inhalt aller dieser Stellen wird hier 291, a. b in möglichster Deutlichkeit gegeben, und von einem nicht ungeschickten erläuternden Gleichnisse begleitet. Ohne uns hier in Erklärung dieses Lehrsatzes einzulassen, müssen wir doch zum bessern Verständnisse der Stelle ein paar Worte vorausschicken. Frank S. 209 faßt diese Urkönige als unorganische, tumultuarische Emanationen auf, was eigentlich gar Nichts bedeutet. Joel S. 261 will die Lehre des Optimismus hier vorgetragen wissen, was aber ein gar zu nüchternes Thema im Verhältniß zum anderweitigen Inhalt dieser Schriften wäre. Die Lehre von den Urkönigen bildet nach meinem Dafürhalten eine Art Theodice der Kabbala. Sie trägt die Lehre vom Ursprünge des Uebels nach ihrem Systeme vor. Wie in der heiligen Schrift die Uebel des Mikrokosmus durch den Fall der ersten Menschen entsprangen, so werden hier die Uebel des Makrokosmus als Folge des Falles der ersten Schöpfung angesehen. Die Ursubstanz, aus welcher, der kabbalistischen Kosmogonie zu Folge, die Schöpfungen entstehen sollten, war schon ihrer Kreatürlichkeit nach, noch mehr aber ihrer inerten passiven Natur wegen, eine Art Abfall von Gott 2), sie ף Hat die bei den Indern und Persern zu findende Mythe vom Falle der Engel nicht in diesem Philosopheme ihren Ursprung? später erst kam diese Sage in die jüdische Dämonologie.

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