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Ben Chananja · 1859-01-01 · 5 (1859) · p. Seite 207

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
5 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 207 (sequence 15)
Language
German
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__ 207 — Zweites Ruch der jüdischen Merchümer des Flavins Josefus. Von m6ä. vr. M. Horschehky in Gr.-Kanischa. (Fortsetzung)"). Achtes Kapitel. 1. Nach siebzehnjährigem Aufenthalte in Egypten erkrankte Jakob und starb im Kreise seiner Kinder. Mit profetischem Geiste verkündete er einem Jeden ihrer Nachkommen den glücklichen Besitz ihres Antheiles tu Kanaan, was auch nach langer Zeit in Erfüllung ging. Josef lobte er sehr, weil er nicht nur die Beleidigungen seiner Brüder vergessen hatte, sondern mit Wohlwollen sie behandelte, und mit so vieler Güte überhäufte, wie Manche kaum ihren Wohlthätern erweisen möchten. Er empfahl seinen Söhnen, Josefs Kinder, Efraim und Menasse, bei der Theilung Kanaans mitlosen zu lassen (worüber wir nachher sprechen wollen). Endlich wünschte er, daß seine irdischen Reste zu Chebron beigesezt werden. Jakob wurde 147 Jahre alt. Keinem seiner Ahnen stand er an Frömmigkeit nach, weshalb ihn Gott nach seinen glänzenden Tugenden belohnte. Mit des Königs Erlanbniß führte Josef seines Vaters Leiche nach Chebron, wo er sie mit vielen Pomp beerdigen ließ. Die Brüder weigerten sich, mit Josef zurückzukehren, sie besorgten, daß er, nachdem der Vater tobt war, keine Rücksicht mehr nehmen, jezt erst ihr ehemaliges liebloses Verfahren bestrafen werde. Er redete ihnen aber zu, sich nicht zu fürchten und keinen Verdacht zu hegen. Nachdem er sie zurück gebracht hatte, beschenkte er sie mit auSgebreiteten Besitzungen und hörte nicht auf, sie ungewöhnlich liebevoll zu behandeln. 2. Josef starb im hundert und zehnten Jahre seines Lebens. Er war ein Mann von seltener Tugend und von ausgezeichneten Geistesfähigkeiten. Mit weiser Mäßigung bediente er sich seiner ') S. 3. Heft S. IIS.

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