Mannheim
Compact Memory

Ben Chananja · 1859-01-01 · 4 (1859) · p. Seite 173

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
4 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 173 (sequence 29)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2542917-2543094-2543099--0791-2544478
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 173 der ausgezeichnetsten Männer seiner Zeit, und seiner Frömmigkeit undAthalmndischen Gelehrsamkeit halber weit über die Grenzen seines Ortes berühmt. (הרב מהרש״ך היה מפרסם בכל מדינה. ש״א, סו. חכם גדול ומעיין מפסקן, קה״ד נא ע״ב). Er verfaßte das Werk שמות הגיטין, das von R. Gftaim Kohn besonders angerühmt wird: וכפרס ספר שמות אשר הכר חמיו הגאון וצל (רש״ך) אשר אסף ולקט כל השמות חולין וקדשים והקר אחריהם בשבע חקירות ומאן חכים למיעבר כי הא מילתא כי הוא היה בקי בלשון ספרדיים ואשכנוים. ש״א שאלה קיה. Er wurde auch im Jahre 1661 als Rabbiner nach Ofen berufen, verwaltete aber dieses Amt daselbst blos 6 Monate (ש"א שאלה סן) und kehrte wieder nach Belgrad zurück, wo er in den besten Jahren verschied (2נא ע״ THj?). Mit ihm iürgleichen Amte wirkte zu Belgrad R. Ascher Sebulun (הרבץ׳ שם תורה הרבה עם הרש״ך. קה״דשם), ferner R. Josef Ast«(חכם ומעיין גדול), Welche beide zu Belgrad starben, und N. Ahron Aschkenast, der nach Jerusalem auswanderte und dort verschied (ה״רישם^). R. Simcha Kohn verfaßte mehrere rabbinische Gutachten und stand ebenfalls mit R. M. Benveniste im häufigen Briefverkehr. Im Jahre 1652 kam in Belgrad folgende Angelegenheit vor: Es wurden nämlich jährlich sogenannte Schätzer (מעריכים) erwählt, die jedes Mitglied der Gemeinde zur Bestreitung der Kultusauslagen abzuschätzen hatten; fühlte stch jedoch jemand zu sehr belastet urch über sein Vermögen geschäzt, so hatte er dasselbe mittelst Eides anzugeben. Jemand, der einen solchen Eid abgelegt, wurde überführt, daß er fälschlich sein Vermögen angegeben, und sich dadurch einer Beisteuer von 100 נסים entzogen habe. Ferner wird derselbe angeklagt, ein frivoles Spiel mit seinem Glauben getrieben zu haben. Bei einer Streitsache hielt er mit seinem Gegner folgendes Gespräch: אם יהיה כדברו רוצה אתה להמיר ולהעשות ישמעאל. וכן שכנגרו אמרן לו: ואם יהיה כדברי רוצה אתה להמיר ולהעשות ישמעאל. Dieses leichtsinnige Gespräch kam sogar vor das türkische Gericht, wo auf die Erfüllung der gemachten Bedingung gedrungen ward; durch viele Kosten jedoch wurde die Sache unterdrückt (2"N פ״מ שאלה יט). Im Jahre 1656 wird wieder in Betreff einer rechtsgültigen Bürgschaft in Konstantinopel angefragt (פ״מ ה״ג.שאלה וא)• Beide Anfragen werden von N. Simcha Kohn gemacht. Im Jahre 1660 wird von einemgMviffen Jakob Muntileus aus Melgrad über eine Erbschaft beim Konstantinopler Rabbinat angefragt; die Dnkaten (נרישוש אריות) werden mit deu^nngarischen Namen אראשלאניש (oroszlän ----- Löwe) bezeichnet (יי .(פ״מ ה״א שאלה עת Im Jahre 1664 wird abermals von N. Simcha Kohn ein Zeugenverhör nach Konstantinopel eingeschickt, dasselbe ist in spagnolischer Sprache abgefaßt (12, פ״ם ה״א)• Bald darauf jedoch muß derselbe gestorben seindenn im Jahre תכת zählt ihn R. Efraim Kohn unter die Verstorbenen (ש״א שאלה קח).

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.