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Ben Chananja · 1859-01-01 · 3 (1859) · p. Seite 124

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
3 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 124 (sequence 28)
Language
German
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— 124 nennt derselbe auch die Frauen Esau's und die 5 Söhne, die sie ihm gebaren, das. 36, 2—5. Da aber die 12 Söhne Jakob's zugleich die Stammväter der nach ihnen.benannten 12 Stämme waren, so werden das. V. 15—18 auch die 14 Edomitischen Stämme (אלופים) nähmhaft gemacht. Die Konstruktiou אלופי בני עשו V. 15 entspricht genau der Konstruktion מטות בני ישראל 4. B. M. 36, 9. Und so wie die Nachkommen Josef's sich in zwei Stämme, Efraim und Me nasse, sonderten, so bildeten die Söhne des Elifaz, des Erstgebornen Esan's, sieben Stämme: Theman, Omar, Zefo. Kenas, Korach, Gaötham, Amalek, und die Söhne Reuel's vier Stämme: Nachath, Zerach, Schamma, Mizza. Es gab daher keinen Stamm (אלוף) Elifaz und Reuet, wie es keinen Stamm Josef gab. Nur die von Ahalibamah gebornen Söhne, Jeusch, Jaelam, Korach, gaben den von ihnen abstammenden Volksstämmen ihre Namen, wie Gleiches bei den Söhnen Jakob's, mit Ausnahme Josef's, der Fall war. Die Nachkommen der Söhne Ahalibamah's blieben nämlich eng au einander geschloffen, während die der beiden andern Frauen Esau's sich mehr zerklüfteten. Die von ersteren abstammenden Volksstämme trugen daher die Namen der Söhne, die von lezteren abstammenden die Namen der Enkel Esau's. Den Schluß der Herzählung bilden die Worte V. 19: ״Dies sind die Söhne Esau's und dies ihre Stämme, dies ist Edom", d. i. sowol die nach den Söhnen, wie die nach den Enkeln Esau's benannten Stämme bilden die Gesummtheit der Edomitischen Nation. ' In dem folgenden genealogischen Verzeichnisse der Nachkommen Seir's des Choriten (20—30) wird hervorgehoben, daß nur die Söhne, nicht aber die Enkel Stammväter eigener Stämme wurden. Der dunkle Schluß V. 30 scheint durch folgende Bemerkung verständlich zu werden Aus Richter 6, 15 erhellt, daß אלף die Benennung eines Stammtheiles war. In der uns vorliegenden Stelle dürfte also לאלפיהם als לאלפיהם aufzufassen sein. Sinn: Dies sind die Stämme des Chori nach ihren Geschlechtern im Lande Seir. Mit der nunmehr an die Reihe kommenden Herzählung Edomitischer Könige (31—39) und Stämme (40—43) hat es folgende Bewandniß. Die Zeit, in welcher die angeführten acht Könige herrschten, liegt zwischen der Einführung des Königthums in Edom und Mose, welcher der Zeitgenosse des leztgenannten Edomitischen Königs war. Das Königreich Edom bestand aus dem Gebiete der oben genannten Edomitischen Stämme, mit Ausnahme von Kenaz und Theman. Leztere zwei Stämme, welche V. 42 nochmals angeführt werden, mit den V. 40, 41, 43 genannten Stämme, waren in dem Edomitischen Königreiche nicht eingeschloffen, weshalb es in Mose's Zeiten sowol einen Edomitischen König, wie nicht minder nichtmonarchische Stämme Edom's (2. B. M. 15, 15) gegeben hat. Der Chronist (1. 1, 51) hat dies allerdings anders aufgefaßt. Es bleibt nunmehr nur noch der schwierige erste Theil von V. 40 zu erklären übrig. Szäntü ist der Einzige, der bisher eine Erklärung versucht; er

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