Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 1 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 20 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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— 20 — Und schon pochen bange Sorgen Laut an Riwka's Herzen an. Mutterherzens zartes Fühlen Ließ sie schau'n die gift'ge Brut Finstern Hasses, der sich kühlen Wollt' in Jakob's Bruderblut. ״Wer erhellt ihr Aug' zu sehen, Wasnn dunkler Ferne stund?" Wisse: edle Mütter stehen Mit des Himmels Macht im Bund'. Mütter gleichen den Profeten, Die in ferne Zukunft schau'n. Laßt uns d'rum in Freud' und Nöthen Nur dem Mutterrath vertrau'«. Aaraitische Äphorisine«. Von Josef Löwy in Gr.-Kanischa. (Fortsetzung) *). 7. Auf das Vorwort Arons folgt dessen kurze, nicht viel mehr als eine halbe Oktavseite füllende Anleitung, wie das Gebet verrichtet werden soll. Andächtiger Sinn und Kenntniß der Wortbedeutung (אשורי מלות) sind unerläßlich. Die Aenßerlichkeiten: das Stehen und Sitzen, das Knien, Bücken und Niederfalten, das Erheben und Ausstrecken der Hände und die Thränen des Auges beim Gebete, so wie die in der Schrift vorkommenden mannigfaltigen Bezeichnungen des Gebetes sind wesentliche Momente, deren Kenntniß dem Beter Noth thnt. 8. Für die meisten dieser Stücke sind in der rabbinischen Literatur mit leichter Mühe Parallelstellen zu finden. Zum Schluffe seiner Anleitung giebt Aron eine Vorschrift, welche sogar wörtlich dem Thalmud entnommen ist. Die Vorschrift bat die korrekte Aussprache der Laute zum Gegenstände. ״Schande treffe diejenigen", sagt der karaitische Lehrer, ״die manche Buchstaben, wie N!) S. 1. Jahrg. S. 567 ff.