Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 11 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 524 (sequence 44)
- Language
- German
- Belongs to
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— 524 — Die Elementarklaffe zählt 41 Knaben und 42/Mädchen, zusammen 83. ״ 1. Klaffe ״ 31 ״ ״ 24 ,, ״ 56. ״ 2. Klaffe ״ 38 ״ ״ 35 ״ ״ 73. ״ 3. Klaffe ״ 42 ,, ״ — ״ ״ 42. ״ 4. Klaffe ,, 34 ״ ״ — ״ ,, 34. ״ Mädchenkl. 1. Abth. ״ — . ,, ,, 18 ״ ,, 18. ,, ״ 2. Abth. ״ — ,, ״ 14 ״ ,, 14. ,, Realschule I.Jahrg.,, 18 ,, ,, — ״ ״ 18. ,, 2-Jahrg. ״ 13 ״ ״ — ״ ״ 13. Summe . . 217 Knaben, 133 Mädchen, zusammen 350. Mögen diese Aufschlüsse, deren Mangelhaftigkeit ich mir nicht verberge, als der erste Versuch betrachtet werden, dieses Lehrhaus in die Jahrbücher des jüdischen Geistes nach Verdienst zu verzeichnen. Ltterärische Anzeigen. Pveßbnvg, Oktober 1868. Vor Kurzem ist hier in der vormals v. Schmied'schen Druckerei ein Merkchen in jüd. Quadrat-Lettern und deutscher Sprache, betitelt מנחה (צ הרה, aus der Presse hervorgegangen. Es behandelt jene jüdischen Gebote, welche fast ausschließlich in der Praxis den Hausfrauen übertragen sind, und hat den Herrn Sal. Bonyhad weil, erstem hies. Rabbinats-Assessor, zum Verfasser. Wer den, nun in Gott ruhenden Verfasser kannte, einen Mann, der sein 70-jähriges Leben rastlos dem Studium des Thalmuds und der späteren Gesetzeslehrer widmete; wer da weiß, wie dessen umfangreiches Wissen im Gebiete der Halacha selbst von dem sel. R. Moses Soser hochgeschäzt wurde: dem wird es begreiflich erscheinen, daß der gegenwärtige hiesige Oberrabbi, auf den bloßen Namen des Verfassers hin, im unbedingten Vertrauen, und ohne zu untersuchen, ein Gutachten beidrucken Ließ. Der sel. Sal. Bonyhad, der deutschen Büchersprache nicht mächtig, schrieb das מ״ט im Jargon; um es jedoch den israel. Frauen mundgerecht zu machen, übernahm es Hr. Dr. Hildesheim, von seinem hiefigen Kollegen הגאון genannt, dasselbe zu verdeutschen, und es mit einer Vorrede aus eigener Fabrik zu bereichern. Der Herr Vorredner wünscht die alte Zeit zurück, ״wo" die Frauen noch ״tief" gingen, und ist ganz durchdrungen von ״der Idee des edlen idealen Idealismus". So sagt er (S. 4, Z. 2 v. u.): ״der Idealismus ist unser Ideal"; (S. 6, Z. 11 v. o.): ״unsere idealen Alten (erkennen) eine innere ideale Praxis und eine äußere ideale Praxis"; (S. 7, Z. 4 v. u.): ״der Thora gelingt die Erziehung, weil fie durch und durch Idealismus ist, und nur eine