Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 11 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 517 (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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— 517 — כ״ר״ש oder כוש, und blos aus einer Seite, gleichfalls in gerader Linie: ש״א ת״ל לו" ו. Unter dem Kopfe steht: umilitas, darunter: ta7teiv0)d1$. Die Umschrift auf der Rückseite lautet: kost teuebras spero lucem Felicitatis judex dies ultimus. D. NI. M. Der Erste, der diese Medaille beschrieb, war der Jesuit Menestrier (1696). Seitdem blieb dieselbe Gegenstand vielfacher Erklärungsversuche. Den lezten Versuch machte Rabb. vr. Geiger '). Er übersezt und erläutert : Nach der Bestimmung des Waltenden, der als erhaben * 2) über den Willen anzuerkennen ist, der ewig ist, wenn (auch) vergeht der ganze Prozeß der Formberaubung (des irdischen Wechsels der Erscheinungen), sah ich eine (blos bestimmte) Dauer für die Zeit, es trifft ste das Ende; doch erkannte ich (auch) in der Vorsehung meines Gottes, des Höchsten, daß er fortdauern läßt die geistige Spur von ihnen (nämlich dem Zeitlichen und Endlichen) und ich war froh. So hoffe ich denn auf Deine Erlösung. Gott, Allmächtiger, Großer und Verzeihender! Ich weiß, daß mein Erlöser lebt und ein Lezter auf dem Staube bleibt. 3) (Hiob 19, 25.) Die übrigen Abkürzungen deutet G. (ebenfalls nach Löwe) wie folgt: .מעשה ירי כתיבת הענו — מ״י כ״ת ה״ע ״Das Werk der (oder meiner) Hände, die Schrift des Anav", d. h. des Mannes aus der Familie Anavim oder Piatelli, einer lange Jahrhunderte an Gelehrten reichen Familie. .בנימין בן כבוד דבי שבתי — ב״ן י׳מ׳ן ב״ן כ״ר״ש ״Benjamin, Sohn des Schabthai". Dieser ist der Vers, der Umschrift, welcher auf seinen hebr. Namen Anav, Anava ----- Demuth anspielend, unter den Kopf noch ״umilitas" und ta7telvoxhg sezte. .’שבח אתן תהלח לאל חי וקים — ש״א ת״ל ח״ו ״Ich gebe Lob, Preis dem lebendigen, beständigen Gotte". In der ersten Hälfte der lat. Umschrift auf der Rückseite: kost teuebras spero lucem, ist die Uebersetzung der Vulgata der zweiten Vershälfte von Hiob 17, 12 zu erkennen, v. III. N. ist die Jahreszahl 1603. Die Hintansetzung des M Tausend kommt auch sonst vor. Der Vers, der Umschrift war Namensbruder des Helden der Medaille. Wie jener hieß auch dieser Benjamin. Die Worte der Umschrift bilden nämlich. wie Zunz schon 1840 nachwies, das Akrostichon: בנימין בכמההד אליהו באר הרופא ישרו. Das zweite Wort dieser Auflösung ist wieder eine Abbreviatur:בן כבוד מעלת חרב ההכב! רבי (Sohn der Ehre, der Würde J) Ztfchrft. d. D. M. G. XII. 4, 680 ff. 2) 'ית löst G. in יתעלה auf. 3) Die Auflösung der Schluß-Abbreviatur der Umschrift in den angeführten Schriftvers gab Dr. Löwe in London.