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Ben Chananja · 1858-01-01 · 11 (1858) · p. Seite 511

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
1 (1858)
Issue
11 (1858)
Date
1858-01-01
Page
Seite 511 (sequence 31)
Language
German
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— 511 — die ursprüngliche Idee von vielen Köpfen und Händen bearbeitet wurde. In den nachsoharitischen Schriften ist dieselbe bis in's Ungeheuere ausgeartet. Eigenthümlich ist die Beschreibung des Unterschiedes zwischen Attik und Seir. So ist 137, a. das Auge des erstem ein strahlendes Weiß, die Farbe der Liebe, indem die Augen des Seir alle Hauptfarben mit ihren Nuancirungen repräsentiren. Ebendaselbst wird das intensivste Schwarz mit dem Steink verglichen, der zu je tausend Jahren sturmerregend aus dem Meeresgrund emporkömmt. Ist das nicht eine mißlungene Erklärung des *אבנים המפולמות שמהם יצא השן? Die Naturgeschichte des Meeres ist zwar auch für uns noch nicht von allem Wunderbaren frei, im Alterthnme war es der Ort der unerklärlichen Wunder, vgl. Sohar VaLra und Bo. §. 35. Dem Sifr. dzn. in seinem Texte folgend, folgt nun 143, a. eine Pneumatologie, so wie eine eigene Dämonologie, die mit I. 178, a. zu vergleichen ist. Adam's in der Schrift genannten Söhne erscheinen als pneumatische Typen, das ומכאן אשתכלל עלמא ibid. b. ist nicht in Sifr. dzn., sondern im Sohar Bresith, wo das ומכאן אשחיל עלמא ein Wortspiel mit שה bildet. Durch diese Typen und Formen wirkt der Urgeist auf die Welt, welche Wirkung als Weltseele, Weltgeist, שכינה, die Aügegenwart Gottes ausmacht. Ueberall und zu jeder Zeit sich ganz gleich bleibend, bildet sie das gemeinsame Band des Universallebens מלא כל הארץ כבודו דכלא הוא חד מפא. Ueber die 143, a. vorkommende Erklärung der ועמדו רגליו ist das ר״ל סיבותיו in More Nebuchim zu vergleichen; dort philosophisch, hier mystisch, das באצבעין דידין "ה נגד "ה stimmt mit dem Sefer Jezirah. Das פהדין תתאין באצבעין דדגליו scheint aber in Widerspruch zu stehen, da diese daselbst auf בדיה המילה bezogen werden. 8- 36. Nachdem die Regel von dem Nichtübernachten des Tobten aus Raja Kiteze auch hier, wie in Sifr. dzn. ihre Unrechte Stelle gefunden, und in der Dämonologie 149, a. die Jdra nicht viel ausführlicher als das Sifr. dzn. ist, folgt die Schlußscene der

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