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Ben Chananja · 1858-01-01 · 11 (1858) · p. Seite 496

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
1 (1858)
Issue
11 (1858)
Date
1858-01-01
Page
Seite 496 (sequence 16)
Language
German
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496 — aus Häuten fertigten, sie waren mithin keineswegs tüchtig genug, um weite Seereisen zu überdauern. Der Seehandef Israels, dieser Verbindungsweg mit Indien, war vor dem Eril unter Salomo in seiner höchsten Blüthe, damals war der Verkehr zwischen beiden Völkern ein unmittelbarer, so daß durch denselben auf ihre gegenseitige Kultur Einfluß geübt werden konnte. Ewald spricht sich über denselben folgendermaßen ans: ״Für die Schifffahrt aber mußte Salomo, wenn ste weithin gerichtet sein sollte, nothwendig die Hülfe der Phönizier ansprechen, weil nur diese damals die gehörige Fähigkeit und Lust dazu besaßen. An Wetteiferungen mit den Phöniziern war zwar nicht zu denken, aber das rothe Meer, welches nach Besiegung der Jdumäer den Königen Israels offen stand, bot die schönste Gelegenheit zu den fernsten nnd gewinnreichsten Unternehmungen, und die Phönizier leisteten ihnen gerne Hülfe, weil es doch in der Hand der Könige Israels lag, ihnen ihre Schifffahrt zn erschweren, daher wurden nunmehr phönizische Schifffahrer Lehrer der Israeliten, bauten und befestigten ihnen die hohen Schiffe, welche für weite Fahrten befestigt sein mußten. Die Schiffe wurden in Eziongeber erbaut, und zurück von der dreijährigen Fahrt brachte man jedesmal 420 Talente Goldes, ferner Silber, Edelsteine, rothes Sandelholz, Elfenbein, Affen, Pfauen, wahrscheinlich auch Nardi und Aloö". Die Blüthe des israelitischen Seehandels hatte aber nach einenr nur zn kurzen Aufschwunge ein Ende, denn bald nach Salomon's Tode wurden die Häfen ' Etat nnd Eziongeber den Israeliten entrissen. Josaphat suchte den gesunkenen Handel zwar wieder zu heben 5), ohne jedoch günstige Resultate zu erziel?«. Mehr hob er sich wieder nach dem Eril, unterstüzt durch die Häsen Joppe und Cäsarea. Josefus 6) erzählt sogar von Privilegien, die den Handel bedeutend unterstüzten. Die Einheit der Ursitze, dazu sodann der Einfluß der späteren Verbindung zwischen Israeliten und Inder, möge daher als ף Buch der König. I. LS, 49. °) Bell. jud. II. S1, L.

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