Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 11 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 494 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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494 — später schickte er seinen 16-jährigen Josef, geb. 19. Septbr. 1781, zu seiner weiteren Ausbildung nach Prag. Der Landesrabbtner Markus Benedikt in Ntkolsburg stand damals im kräftigen Mannesalter, und seine Jeschiba war sehr besucht. In Boskowih blühte neben der Jeschiba des greisen R. Samuel Ha-Levt auch die des R. Löb Zolkiew. Allein Jünglinge, die eine Ahnung davon hatten, daß es außerhalb des thalmudischen Horizontes auch noch wtssenswerthe Dinge gehe, richteten ihre Blicke sehnsuchtsvoll nach der Hauptstadt Bohemia's. Die Prager Jeschiba hatte, seitdem ste Flesch, der Vater, verließ, einen Umschwung erfahren, der die Alten mit tiefem Kummer, die Jugend dagegen mit froher Hoffnung erfüllte. (Fortsetzung folgt.) Zinder und Hebräer. Eine kulturhistorische Parallele. Von Dr. Z. ßfidi, Rabbinats- Kandidaten in Kroman. (Schluß) *). III. Wie schon oben bemerkt, war mit der ersten Trennung der Inder und Hebräer, welche durch die verschiedene Richtung der Verbreitung von den Ursitzen aus veranlaßt worden, ihre Verbindnng mit einander keineswegs für immer abgeschnitten; es bildete sich vielmehr mit ihrer beider Blüthezeit eine innige Handelsverbindung zwischen diesen beiden Völkern, wodurch ein gegenseitiges Bekanntwerden veranlaßt, und bei vom Hause aus gleicher Receptivität und gleich empfänglichem Boden, manch schönes jüdisches Gesetz zu den Indern hinüber gewandert, von welchen aufgenommen das indische Leben demselben auch eine indische Färbung gegeben, so wie manche schöne indische Norm und stnnreiche Sage im israelitischen Volksleben ausgenommen worden ist. Auf eine *) S. 6. Heft S. S57 ff. 8. Heft S. 354 ff 9. Heft S. 400 ff 10. Heft S. 44S ff ■