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Ben Chananja · 1858-01-01 · 9 (1858) · p. Seite 409

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
1 (1858)
Issue
9 (1858)
Date
1858-01-01
Page
Seite 409 (sequence 25)
Language
German
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409 — »nd aus einem Wagen durch ganz Egypten fahren, wo er von den Bauern das Getreide übernahm, und ihnen nur so viel zumaß, als zu ihrer Erhaltung und für die künftige Aussaat hinreichend war. Niemandem brauchte er von seinem Verfahren Rechenschaft zu gebe». (Fortsetzung folgt.) Mraham und Joses Fesch und ihre Zeit. Ein Beitrag zur neuern Geschichte der Jeschidoth und der jüdischen Studien. Josef Flesch nimmt unter den nenhebräischen Schriftstellern der nächsten Vergangenheit einen sehr hervorragenden Platz ein. Gerne setzen wir seinem bisher wenig gewürdigten Verdienste ein bescheidenes Denkmal. Die Freunde der neuhebräischen Literatur werden ihm ihre dankbare Anerkennung um so lieber zollen, als er der jüdischen Wissenschaft, welcher er mit so vieler Liebe und Hingebnng diente, weder Amt noch Rang, noch überhaupt irgend einen materiellen Nutzen und Vortheil zu verdanken hatte. Dem Rückblicke auf sein schriftstellerisches Streben und Wirken schicken wir die Rückschau auf das Leben seines Vaters voran, dessen biografische Skizze,, der dankbare Sohn selbst mit kindlicher Pietät geliefert hat '). Zwar gehört Josef Flesch's Vater, Abraham, geb. am 8. Februar 1755 in Neuansnitz in Mähren, nicht zu denjenigen Persönlichkeiten, in deren Lebenslauf stch Momente von allgemeinem Interesse der Betrachtung darbieten würden. Sein Name war außerhalb des engen Kreises seiner Gemeinde und einiger Nachbargemeinden, wo er als Biedermann geachtet war, gar nicht oder doch nur sehr wenig bekannt. Wenn wir gleichwol bei seinem Leben, in'ö Besondere bei der Jugendperiode desselben, betrachtend verweilen, so thun wir dies vorzüglich, um das Andenken einer höchst bedeutsamen Institution des srühern jüdischen Lebens aufzul) Min Ha-Joresch S. 76 ff.

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