Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 9 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 405 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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OCR text
— 405 Unter שמים ist der Aether oder die Vereinigung von Feuer und Wasser zu verstehen, wie auch wirklich Raschi sagt: שמים אש ומים Wenn aber mit dem dritten Tage die hebräische Cosmogonie die Bildung der Erde beschreibt, indem sie daS Wasser durch die Erde zurückdrängen läßt, eine Beschreibung, die wir in der indischen Coömogonie nicht finden; so hat dies seinen Grund in der Prägnanz der indischen Idee vom Weltei. Die untere Hälfte des Weltei's ist die Erde, mit dem Himmel zugleich geschaffen, und bedarf ihre Schöpfung, was sie im Ganzen betrifft, keine Beschreibung; jedoch geschieht dies hinsichtlich, der Bildung der Erdoberfläche: ״er schuf ferner", erzählet uns die manuische Cosmogonie,5), ״Flüsse, Meere, Felsen, Ebene und Vertiefungen"; womit zu vergleichen sind die Worte des Psalmisten: ״Er grünbete die Erde auf ihren Grundfesten; sie wanket nicht auf immer und ewig. Mit der Wassermasse, wie mit Gewand, haltest du ste bedeckt, auf Bergen standen Gewässer: vor deinem Dränen flohen sie, vor deiner Donnerstimme eilten sie hinweg. Es stiegen Berge, eö sanken Thäler hin an den Ort, den du ihnen gegründet. Eine Gränze seztest du, nimmer gehen sie drüber, nicht kehren ste zurück, die Erde zu bedecken. Du lässest Quellen fließen zu Bächen, zwischeu Bergen wandeln sie (104, 5—10)". (Fortsetzung folgt.) H) Zu 1. B. M. 1, I!s) Slokas 24.