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Ben Chananja · 1858-01-01 · 8 (1858) · p. Seite 362

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
1 (1858)
Issue
8 (1858)
Date
1858-01-01
Page
Seite 362 (sequence 26)
Language
German
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— 362 — 8- 19. Das fünfte Kap. beginnt mit einer mystischen Erklärung von Jesaj. 1, 4., wo das הזי, wie oben tut zweiten Kap. und Sohar HL 74, b. der Weheruf אהה, weil diese Buchstaben des Tetragr. enthalten, als Weheruf über die äußerst verderbliche Trennung der Buchstaben desselben aufgefaßt wird. Es folgt nun eine andere Version der Erklärung von den ersten Versen der Genesis, nach welcher die Idee der zehn Sfiroth in die Anfangsworte hineingetragen werden. Es verdient vielleicht bemerkt zu werden, daß die hier vorkommenden Ausdrücke gewiß vermieden worden wären, wenn diese Schrift die Bestimmung gehabt hätte, in's große Publikum zu kommen. Die Redaktion hat die alte mystische Formeln so gegeben, wie sie sie vorgefnnden hat, ohne sich daran zu kehren, ob sie in gewisser Beziehung anstößig werden können. Mit ויאסר ה׳ wird eine mystisch-hermeneutische Regel gegeben, die schwer mit dem übrigen Inhalte des Merkchens in Einklang zu bringen ist. Ueber- Haupt scheint dieser lezte Abschnitt viel Zerstreutes ausgenommen zu haben, welches, nach dem Sinne der Sammler, seiner Dunkelheit wegen in das Sisra dzn. passen sollte. — Das הכסילאיס bis מכללא רארם נפקו mit seiner Anwendung auf die untern Regionen der gefallenen Geister gehört wahrscheinlich in das vorhergehende Kap., wo es vor ויבאו besser paßte. Die Erklärung von Ps. 49, 13. erscheint ebenfalls aus dem Zusammenhangs gerissen. Cf. -Jdra roba 143, b. — Ueber die folgende dunkele Stelle von den Königen mit ihren verschiedenen Zahlen ist Sohar HI. 175, a ff. nachzulesen; am wahrscheinlichsten handelt es sich hier um die in den Sfiroth repräsentirten verschiedenen Gotteönamen, von den dreizehn Formen des Bartes und den sieben des Hauptes; am meisten verwirrend ist die Annahme, daß von den bekannten sieben Königen Edoms die Rede sei. — Fantasmagorieartig jagen hier die Bilder einander. Das folgende Bild des Baumes ist in der Jdra suta 296, a. erklärt. Wieder erscheint ein dunkeles Bild von der Schlange, welches seiner Vieldeutigkeit wegen schwer zu ent- Ziffern ist. p Hier scheint auch das Buch zu endigen, dessen Inhalt ans dem Grunde so detailirt gegeben wurde, um zu zeigen, wie in

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