Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 8 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 361 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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8- 17 Nachdem man sich mm im vorhergehenden Kapitel im Labyrtnthe der Buchstabenversetzung und Berechnung in ihrer Anwendung aus die minder kolossalen Dimensionen des Seir umgesehen hat, bringt das dritte Kap. die Beschreibung des nur in neun Formen dargestellten Bartes desselben, wie dies in den Jdras weiter ausgeführt wird. Die dreizehn Formen des Atik und die nenn des Seir correspondtren mit dem Geheimnisse der 22 Brt. als Symbole alles Geistigen. Wie en passant folgt hier eine vielleicht alte oneiromantische Regel. — Aus Gen. 1, 20. wird, sinnreich genug, die Lehre herausgedeutet, daß die sublunarische Schöpfung von einem höher» Lebensprinzipe durchdrungen und mit demselben vereinigt ist. — Hier begegnen wir der ersten grammatischen Bemerkung :האדם לא כתיב um den Unterschied zwischen dem irdischen und himmlischen Adam zu statuiren. Cf. Jdra roba 141, b. Nun folgen Andeutungen der an vielen Stellen des Sohar weiter entwickelten kabbalistischen Pnenmatologie, die Vereinigung des mannlichen und weiblichen Prinzips durch alle Phasen-der Schöpfung '), und der androgynische Adam, protoplostos der Platoniker, der den Abschnitt beschließt. Die beigegebene Anmerkung ist ossenkundig von späterer Hand. 8- 18. Das vierte Kap. eilt flüchtig über die Unterscheidung zwischen Atik und Seir hin, um an Gen. 1, 24. die Psychologie der Kabbala anzuknüpfen, welche Sohar III. 48, b. und anderwärts ausstährltcher erörtert wird. — Wieder ein Stück Buchstabenmystik, in welchem eine Dämonologie gegeben wird, wobei aber seltsamer Weise nur die Verse der h. Schrift (Gen. 6, 2. Jos. 2, 1. Reg. I. 3, 16.) angegeben sind, welche zur Eruirung dieser Lehre dienen. Cf. III. 60, b. und 76, b. — An den Anfang des Kapitels sich anschließend, wird Erod. 14, 15. erklärt, wie das im Sohar zur Stelle II. 48. und 52. zitirt wird. Am Schluffe des Abschnittes ist eine Lücke fühlbar. 0 Auch die Naturphilosopheil nemicu jede» Gegensatz geschlechtlich.