Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 8 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 354 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Simon dem Frommen und Hillel liegt, einen klaren Einblick verschafft haben. Die Wirkungen dieses Jahrhunderts dauern noch immer fort. Lasset uns hoffen, daß die Zeit nicht mehr fern ist, wo nicht der Geist des 28. Tebeth, sondern der der Männer vom 18. Elul die Institutionen, die Lehrer und die Bekenner des Indenthums beseelen wird! Inder u n d H e 6 r ä e r. Eine kulturhistorische parallele. Von Di׳. A, Mck, Rabbinats - Kandidaten in Kromau. (Fortsetzung)'). II. Die cosmogonischen Ansichten der Inder sind niedergelegt in den Puranas, die ein fünftes Veda bilden, keineswegs jedoch an Heiligkeit den ersten Veden gleichen, die zu lesen nur den bevorzugten Kasten erlaubt war. Diese cosmogonischen, auch theogorischeu Ansichten, wie sie uns das Purana aufbewahrt, bilden ein Conglomerat von durchaus losem Gefüge, dem der Einheit gebende Kitt gänzlich mangelt, und der Stempel der verschiedenen Autoren und verschiedenen Zeiten auf das Deutlichste aufgedrückt ist. Mehr von einem Gusse und den Geist der Einheit athmend ist das Gesetzbuch Manns, das in Inhalt und Anordnung an unseren Pentateuch erinnert. Die Grundlage dieses Gesetzcoepus führt den Namen Smrti — Ueberlieferung, im Gegensätze der Religionspffenbarung (Sruti), und wird dem ersten Sterblichen, Manu, dem Enkel des Brahman, zugeschrieben 2). Die doppelte Form der jüdischen Gesetzgebung, wie sie durch תורה שבכתב und תורה שבע״ס sich darbietet, ferner der Unterschied zwischen der Offen- ') S. G. Heft S. 257 ff. *) S. P. v. Bohlen, Indien II. 1—1t.