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Ben Chananja · 1858-01-01 · 7 (1858) · p. Seite 325

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
1 (1858)
Issue
7 (1858)
Date
1858-01-01
Page
Seite 325 (sequence 37)
Language
German
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— 325 — gewidmete Schlußstein, der mit den Inschriften JPDiH מצי1| מכלל יפי אל1זים ״ -Von Zion aus —. der (תהליט נ׳ ב') בי רצו;{בריף את אבניה תהלים ק״ב ט״ן)) — Schönheit Inbegriff — strahlt Gott einher" (Ps. 50, V. 2). ״Deine Knechte lieben jeden Stein von Zion". (Ps. 102, V. 16) geziert ist, feierlich eingesenkt. Urkund dessen die nachstehenden Unterschriften. (Lettens' W. M.) Lorrespmstenz Wiener Briefe. 1. Hochgeehrter Herr Redakteur! Während Ihrer lezten Anwesenheit hier beehrten Sie mich mit dem Ersuchen, Ihnen für Ihr junges, in allen Schichten des israelitischen Lesepublikums freundlich begrüßtes Blatt von Zeit zu Zeit Berichte über Vorgänge und Zustände zukommen zu lassen'. Sie wissen, mit welchem Widerstreben ich den ehrenden Auftrag übernahm, und mögen nun beurtheilen, mit welchem unbehaglichen Gefühle ich an dessen Ausführung gehe. Ich bin nicht geübt auf dem schlüpfrigen Boden der Journalistik, und ganz und gar nicht geeignet, mit süßlichem Lächeln wohldienerisch die Feder zu führen; und zum Märtyrer der Wahrheit fühle ich eben so wenig Berus, zu einer Zeit, in der das Märtyrerthum nicht mehr wie ehedem die Schaar der Gläubigen und Getreuen mehrt, sondern vielmehr abschreckt, und immer mehr zu lichten droht. Doch ich gab Ihnen mein Wort, und will es als ein günstiges Bor- Zeichen ׳ansehen, daß ich heute, gleich dem großen Abfasser des größten Buches, mit einer — Schöpfungsgeschichte beginnen kann; mit einem Berichte über die schönen Schöpfungen des Glaubens und der Menschenliebe, welchem den lezten zwei Jahren unter den hiesigen Israeliten in's Dasein getreten find. Sie errathen wohl, von welchen Schöpfungen ich rede? Wo giebt es wohl einen Winkel in unserm großen Vaterlande, wohin nicht längst die Kunde von den hier in Bau begriffenen drei Denkmälern der Herzensmilde^und der Gottesfurcht: dem Taubstummen - Institute (Landstraße), der Kinderbewahr-Austalt (Leopoldstadt) und dem großartigen Gotteshause (Leopoldstadt), gedruugen wäre? Zu dem eben so schönen als zweckmäßig gebauten Taubstummen-Jnstitute wurde am 27. April in aller Stille, bloß unter Anwesenheit der beiden einsegnenden Herren Prediger und des Vorstandes der Anstalt, ^der Schlußstein gelegt. Die Einweihung wurde bis zur Uebersiedlung der Zöglinge dahin au? den Herbst verschoben. . Wenn je der Segen: *היחה ראשיתך מצער ואחריתך ישגה טאו י® ייי# llung ging, so war es bei dieser segensreichen Anstalt. Der edle Mann,

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