Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 7 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 323 (sequence 35)
- Language
- German
- Belongs to
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wie in der Krankenpflege der Armem Mögen auch Ihre Seelenarzte, die Lehrer unserer Jugend, durch Begabung und Eifer stets unsere Anerkennung verdienen. Ich wünsche, daß-der hier zirkulirende Witz, daß wir eine Verwahrlosungsanstalt haben, bald zur Lüge werde, und möge Gott seinen Segen Allen verleihen, die in nueigennütziger Weise unserer Brüderschaft vorstehen; alle diejenige» kräftigen, die leibeskrank sind, und alle diejenigen erleuchten, welche-berufen sind, würdige Israeliten heranzubilden! — Sie sollen leben! — Stiftung« - Urkunde des neuen Lsrael. Tempels Ln der Leopoldstadt Ln Wien. Unter der Regierung Seiner kaiserlichen königlichen Apostolischeu Majestät des Kaisers von Oesterreich, Königs von Ungarn und Böhmen, der Lombardei und Venedigs, von Dalmatien, Kroatien, Slavonien, Galizien, Lodomerien und Jllyrien, Königs von Jerusalem rc., Erzherzogs von Oesterreich rc. rc. rc., in der Reichshaupv und Residenzstadt Wien, in dem Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns, wurde am achtzehnten Mai Eintausend achthundert und fünfzig acht ח' סמן ש' תרי״ה) die feierliche Schlußsteinlegung zu diesem neuen israelitischen Bethause, während das.Bürgermeisteramt. yom Herrn I. Easvar Ritter von Seiller verwaltet wurde, vorgenommen. Nachdem die israelitische Kultusgemeinde in Wien so angewachsen war, daß das im Jahre 1826 in der Stadt Nt'k 494 gegründete israelitische Bethans für die Zahl der Andächtigen nicht mehr ausreichte, beschloß der Vorstand: Vertreter und Beiräthe dev israelitischen Kultusgemeinde, ein neues Bethaus in der Leopoldstadt, wo dermalen der ungleich größere Theil der jüdischen Glaubensgenoffen wohnt, zu gründen. Der Vorstand richtete seine allerehrerbietigste Bitte an Seine k. k. Apostolische Majestät den glorreich regierenden Kaiser von Oesterreich Frau) Josts I., ein Haus in der Leopoldstadt ankaufen und dasselbe in ein Bethaus umwandelu und als solches einweiheu zu dürfen. Unter gnädiger Bevorwortung der höchsten und hohen k. k. Behörden haben Seine k. k. Apostolische Majestät der Allergnädigste Herr und Kaiser mit Allerhöchster Entschließung vom 6. Mai 1854 die allerunterthänigste Bitte Huldreich gewährt und damit die Herzen vieler treu gehorsanlster Nnterthaneil zu dankbaren Gefühlen bewegt. 21"