Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 7 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 307 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Hebron 2× ep/1047559
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307 — Nachbemerkung der Nedaktion. Zur Geschichte der Stadt Hebron liefert Schwarz (d. h. Land S. 240) noch folgende Notizen: ״Im Jahre 1240, als R. Pethachja aus RegenSburg nach Palästina kam, war Hebron, (das während der Kreuzzüge zerstört worden war), wieder erbaut, aber ohne jüdische Einwohner. Unter Nachmanideö (1267) finden wir dort die ersten Israeliten, und er selbst erwählte stch Hebron für seine Grabstätte. Doch scheint es später wieder von den Juden verlassen worden zu sein, da Estori Ha-Farchi (1322) nichts von ihnen erwähnt. Im Jahre 1523 wohnten zehn jüd. Familien dort. Als der berühmte (Kabbalist) R. Jechiel Aschkenast (1540) nach Hebron zog, fand er viele Karaiten; er aber stiftete eine jüdische (rabbanitische) Gemeinde, und es scheint, daß er vom den Karaiten auch eine Synagoge kaufte, die noch heute den Sefardim gehört. Vor 25 Jahren kamen Missionäre von den Karaiten nach Palästina, um Anspruch auf diese Synagoge zu machen, wurden aber bald abgewiesen, da ihre Forderung grundlos war. Seit 1590 wurde Hebron immer von Israeliten bewohnt". Hinzuzufügen ist noch, daß in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts R. Asaria Figo in Venedig zu milden Beiträgen für die jüd. Einwohner Hebron's anssorderte, ״welche die Gräber der Erzväter bewachen". (B. le-Jttim Der. LXXHI). Uebrigens entbehren bekanntlich alle Bezeichnungen der Patriarchengräber jedes glanbenswürdigen Zeugnisses. Die Angaben der Mühamedaner stehen sogar mit den Ortsbestimmungen der Bibel in Widerspruch. (Bloch Sch. Olam. I. 22.). x 20*